Geschichte, D 2020
Ende der 60er Jahre liegt Veränderung in der Luft: Junge begehren gegen Alte auf, Frauen drängen auf mehr Gleichberechtigung, die Jugend will raus aus den angepassten Strukturen. Es knirscht an allen Ecken und Enden. 1969 wird Willy Brandt zum ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler gewählt. Er steht für eine vor allem von den Jüngeren geforderte neue Politik.
| Samstag | 25.07. | 16:30 Uhr | phoenix |
| Sonntag | 26.07. | 10:30 Uhr | phoenix |
| Dienstag | 28.07. | 04:15 Uhr | phoenix |
| Freitag | 31.07. | 04:15 Uhr | phoenix |
| Sonntag | 09.08. | 22:30 Uhr | phoenix |
| Von | Anke Rebbert | |

Demonstration gegen Notstandgesetze 1968: Im Mai 1968 protestieren Studenten mit roten Fahnen und einem Plakat mit dem Porträt des Studentenführers Rudi Dutschke im Hofgarten in Bonn gegen die Notstandsgesetze. Am 30. Mai 1968 hat der Deutsche Bundestag trotz heftiger Proteste der Gewerkschaften und vor allem der Studentenbewegung die Notstandsverfassung verabschiedet und in das Grundgesetz aufgenommen. Die Verkündung im Bundesgesetzblatt erfolgte am 27. Juni 1968. Die Notstandsverfassung regelt den Notstand und sieht im einzelnen Kompetenzänderungen im staatlichen Organisationsrecht, besondere Befugnisse hinsichtlich des Einsatzes der Streitkräfte sowie die Einschränkung bestimmter Grundrechte vor.