Drama, Deutschland 1989
Erst im Juni 1948 kehrt Adi aus russischer Kriegsgefangenschaft heim. Versteinert steht er vor der Bretterwand, wo sich vorher das Haus erhob, in dem er mit seiner Familie gelebt hat. Erschöpft findet er den Weg durch die Ruinen zur "Löwengrube" und dann zur Bäckerei Kreitmeier. Traudl und Karl Grandauer sind Großeltern geworden. Die Taufe des Sprösslings von Maxi und seiner Hildegard bringt Unruhe in die gesamte Verwandtschaft. Die Familien, die durch die Hochzeit zusammengeführt wurden, spüren wenig Begeisterung füreinander. Dazu kommt die Währungsreform: Mit 40 DM fängt jeder von vorne an. Erspartes noch Ererbtes ist nichts mehr wert. Die Tauffeier ist infrage gestellt.
| Besetzung | ||
| Christine Neubauer | ||
| Werner Rom | ||
| Mona Freiberg | ||
| Michael Lerchenberg | ||
| Gisela Freudenberg | ||
| Alexander Duda | ||
| Thomas Darchinger | ||
| Toni Berger | ||
| Anette Spola | ||
| Gerd Anthoff | ||
| Hansi Kraus | ||
| Erich Hallhuber | ||
| Peter Pius Irl | ||
| Christoph Krix | ||
| Stefan Born | ||
| Josef Thalmeier | ||
| Ruppert Pointvogel | ||
| Regie | Rainer Wolffhardt | |
Die Jahre 1897 bis 1954. Jahre voll Hoffnung, zerstörten Träumen, Kriegen und neuer Hoffnung. Die dramatische erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Drei Generationen einer Münchner Familie durchleben, -lieben und - leiden sie. Die Familiegeschichte bindet die Menschen in die politischen Geschehnisse unserer jüngeren Geschichte ein. Besser kann Vergangenes nicht dargestellt und lebendiger nahegebracht werden.