Doku-Soap, Deutschland 2019
Erst seit gut zwei Monaten leben Nana, Mel und ihr Sohn Elias zusammen. Und zwar in Mels 59-Quadratmeter-Wohnung in den Benz-Baracken. Das Zusammenziehen sollte Geld sparen. Mehr Nähe bringt es aber zwangsläufig auch, denn die Bleibe ist einfach sehr beengt. Zumal das Paar beide Haushalte zusammengewürfelt hat, mit zwei gut gefüllten Kleiderschränken und anderen Besitztümern. Gerade für Nana ist die Situation eine Herausforderung, denn Ordnung ist ihr eigentlich sehr wichtig. Für Andy steht fest, dass er unbedingt arbeiten will, und zwar in einem Sonnenstudio. Dafür hat er schon einige Anrufe getätigt und will im zweiten Schritt seine Bewerbungen persönlich an Ort und Stelle abgeben. Zwar muss er sich bei der ersten Adresse mit dem Einwurf der Unterlagen in den Briefkasten begnügen, beim zweiten Solarium hat er aber mehr Glück. Dort kann er direkt mit dem Betreiber sprechen und bekommt zu seiner Überraschung sogar ein Probearbeiten angeboten, obwohl im Sommer eigentlich nicht viel zu tun ist. Michael konnte Kumpel Jonas nicht nur überzeugen, ihn für ein Benefiz-Fußballturnier in Fürth zu trainieren, der junge Mannheimer ist sogar als Spieler mit an Bord. Unterstützt werden die beiden noch von Ella, die zwar nicht auf dem Platz stehen wird, dafür aber vom Spielfeldrand aus anfeuern will. Und so macht sich die Truppe auf den Weg, um in Fürth für die Neugeborenen-Intensivstation einer Klinik alles zu geben. Beim Spiel selbst ist die Mannschaft total ambitioniert. Und das, obwohl sich die Jungs vorher gar nicht kannten.
| Freitag | 27.03. | 16:05 Uhr | RTLZWEI |

Nana (li.) und Mel (re.) eben seit zwei Monaten in beengten Verhältnissen, da sie ihre beiden Haushalte in Mels Wohnung vereint haben. Nana empfindet diese Situation als herausfordernd, weil ihr Ordnung sehr wichtig ist.
Nach dem großen Primetime-Erfolg der Sozialreportage beleuchtet "Hartz und herzlich - Tag für Tag" erneut das Leben in verschiedenen sozialen Brennpunkten in Mannheim und in Rostock. Die Doku-Reihe blickt auf den Alltag der Betroffenen und erzählt glaubwürdig und nahbar die Geschichten von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben.