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Sa, 07.03.
0925 – 0955

BRF

Welt der Tiere
Ansturm aufs Outback - Dromedare in Australien

Tiere, Deutschland 2010

Seit 1840 gibt es Kamele in Australien. Sie dienten als Arbeitstiere, um den Menschen dort bei der Besiedelung und dem Bau einer Bahnlinie zu helfen. Die Kamele aber, oder besser die einhöckrigen Dromedare, wurden schon bald nicht mehr benötigt und einfach in der Natur ausgesetzt. Da das Kamel aber keine natürlichen Feinde in Australien hat, ist es in Northern Territory zur Plage geworden. Von 10.000 Tieren um 1900 sind die Populationen bis 2010 auf etwa 750.000 Tiere angewachsen. Sie fressen die Pflanzen der anderen Wüstenbewohner, trinken auch das spärliche Wasser, zerstören den Boden mit ihren Hufen. Heute nutzt man die Tiere als Rennkamele und als Touristenattraktion. Als Docker River, ein Reservat der Aborigines, von einer Riesenherde von 6.000 Tieren heimgesucht wurde, die sich über Nahrung und Wasser hermachten, musste die Regierung Abhilfe schaffen. Sie schickte Helikopter mit Scharfschützen, die die Kamele töten sollten. Doch es gibt Überlegungen, das Fleisch der Tiere als Nahrungsquelle zu nutzen.

Personen

Andere Personen Autor: Angelika Sigl, Kontakt: Christine Peters

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