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Sa, 28.02.
0925 – 0955

BRF

Welt der Tiere
Im Tal der Adler

Tiere, Deutschland 2009

Im Februar 2010 fanden in Vancouver und dem Bergort Whistler die Olympischen Winterspiele statt. Genau zwischen diesen beiden Orten liegt das Tal des Squamish River. Ende Januar treffen sich dort alljährlich Hunderte von Weißkopfseeadlern aus ganz Nordamerika, um vom letzten Laichzug der Lachse im Jahr zu profitieren. Ein Schlemmermahl für die Giganten der Lüfte. Um 1960 waren die Weißkopfseeadler beinahe ausgerottet. Jäger und vor allem der Gebrauch des Insektizids DDT hatten diese nur in Nordamerika vorkommende Adlerart fast ausgelöscht. Dabei haben die imposanten Vögel gerade für Amerika besondere Symbolkraft: Der Weißkopfseeadler ist das Wappentier der USA. Der Verzicht auf DDT und ein strikter Schutz haben den Adlern mittlerweile ein Comeback beschert und sie sind in ihrem wichtigsten Verbreitungsgebiet - in der Fjordwelt am Pazifik zwischen British Columbia und Alaska - wieder zahlreich zu finden. In dem kleinen Ort Brackendale kümmert sich der Tierschützer und Künstler Thor Froslev um den Erhalt der Adler. 3.769 Exemplare wurden im Rekordjahr 1994 gezählt. Doch die spärlicher werdenden Lachse und in manchen Jahren auch Kälte und Blizzards bedrohen das Treffen der Adler. Seit Jahrtausenden war dieses Schauspiel für die Bewohner der Region ein wichtiges Ereignis und prägte deren Kultur.

Personen

Andere Personen Autor: Angelika Sigl, Karl Teuschl, Kontakt: Christine Peters

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