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Sa, 21.11.
1940 – 2015

arte

Tracks East

Magazin

Nach Orbáns Abwahl im April 2026 ist Ungarns Medienwelt im Umbruch. In Budapest trifft Journalist Jakab Tóth zwei Kollegen mit unterschiedlichen Erfahrungen: Ádám Trencsényi musste Regierungspolitikern als unabhängiger Reporter jahrelang Antworten abringen. Márk Móna bekam für das Orbán-nahe Portal Mandiner sogar ein Exklusivinterview mit dem damaligen Regierungschef. Wie kritisch kann man berichten, wenn das eigene Medium von der Regierung profitiert? In der Slowakei greift Robert Fico kritische Journalisten an und sucht die Nähe zu Putin. Dem Satiriker Jakub Gulík thematisiert das auf der Bühne. Und in seiner wöchentlichen Sendung "Ta?ký tý?den" ("Schwere Woche") nimmt er die Regierung aufs Korn. Doch lachen auch politisch Andersdenkende mit? Tracks East begleitet Gulík zwischen Redaktion und Bühne. In Polen will die Rechte mit Videos und Social Media neue Wählerinnen und Wähler gewinnen. Die Journalistin Dominika Sitnicka verfolgt in Warschau, wie rechte Medien Politik deuten und für ihre Sicht werben. In Kalisz wird daraus Wahlkampf: Mateusz Jakubasz sucht neue Anhänger - im Netz und auf der Straße. Er gehört der Partei "Nowa Nadzieja" an, einem Teil des Rechtsaußen-Bündnisses Konfederacja.

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