Dokumentation, Deutschland / Frankreich 2024
Die große Auswanderung beginnt am Rhein. Während des Dreißigjährigen Krieges ist die Region zwischen den Konfessionen zerrissen. Zeitzeuge Augustin Güntzer schildert in einem handgeschriebenen Büchlein die Schrecken des Krieges und seine Flucht von Stadt zu Stadt. Hungersnöte, Krankheiten und religiöse Verfolgung treiben auch danach viele Menschen zur Flucht. Im Winter 1709 vernichtet extremer Frost die Ernten. Die württembergische Bauernfamilie Weiser flieht nach Nordamerika, strandet jedoch zunächst in einem Flüchtlingslager bei London. Das britische Parlament beschließt, die Geflüchteten in den Kolonien für die Krone arbeiten zu lassen. In Amerika lehnen sich die Weisers gegen die Knechtschaft auf und werden schließlich von den Mohawks aufgenommen. Später wetteifern Herrscher:innen wie die Habsburger oder Katharina II. um Siedler:innen. Schifffahrtsgesellschaften zahlen Anwerber:innen für Migrant:innen Kopfgeld. Auswander:innen werden zur politischen Waffe im Kampf um Territorien.
| Freitag | 06.11. | 01:35 Uhr | SWR |
Auswandern! Deutsche Schicksale aus drei Jahrhunderten Eine neue Welt 1618-1762 |
Folge 1 | |
| Freitag | 06.11. | 02:30 Uhr | SWR |
Auswandern! Deutsche Schicksale aus drei Jahrhunderten Gelobtes Land 1750 -1848 |
Folge 2 | |
| Freitag | 06.11. | 03:25 Uhr | SWR |
Auswandern! Deutsche Schicksale aus drei Jahrhunderten Zwischen den Welten 1848 - 1933 |
Folge 3 |