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Sa, 19.09.
1325 – 1355

rbb

rbb24 Reportage
Ohne Geld keine Bühne - wie viel Kultur braucht Brandenburg?

Reportage

Die Reportage folgt dem Weg der Kultur aus der Stadt hinaus aufs Land und erzählt dabei von ihrem Wert, ihrer Wirkung und ihrer Gefährdung. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung kulturelle Angebote für ländliche Regionen haben und warum ihr Erhalt zunehmend umkämpft ist. Ausgangspunkt der Geschichte sind die Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Das Theater ist weit mehr als eine Bühne. Es ist Arbeitgeber, Bildungsort, Begegnungsstätte und kultureller Anker für eine ganze Region. Während vielerorts über Einsparungen diskutiert wird, werden rund 30 Millionen Euro in die Sanierung des Haupthauses investiert. Die Reportage begleitet Intendant André Nicke, Schauspieler Fabian Ranglack und Bühnentechniker Stefan Lange bei ihrer Arbeit und zeigt, wie Kultur entsteht, bevor sie ihr Publikum erreicht. Doch der Film bleibt nicht in Schwedt. Er folgt den Theatermacherinnen und Theatermachern auf ihrem Weg zu den Menschen in der Region. Mit dem Stück "Die kleine Hexe" gastieren die Uckermärkischen Bühnen vor dem Gutshaus Friedenfelde bei Gerswalde. Dort haben Annedore Streyl und ihr Mann einen historischen Gutshof zu einem Kulturort entwickelt. Für viele Menschen der Umgebung sind Veranstaltungen wie diese eine seltene Möglichkeit, professionelles Theater, Konzerte oder Lesungen vor Ort zu erleben. Friedenfelde steht exemplarisch für eine kulturelle Infrastruktur, die weit über Stadtgrenzen hinausreicht. Hier wird sichtbar, wie öffentlich geförderte Kultur und privates Engagement zusammenwirken, um kulturelle Teilhabe auch in dünn besiedelten Regionen zu ermöglichen. Die Aufführung wird zum konkreten Beweis dafür, dass Kultur nicht an Stadtgrenzen endet. Eine weitere zentrale Rolle spielt Ute Schäfer, Vorsitzende des Fördervereins der Uckermärkischen Bühnen. Sie steht für die Menschen, die Kultur nicht als Luxus verstehen, sondern als unverzichtbaren Teil von Lebensqualität und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Durch sie erzählt der Film die emotionale Dimension der Geschichte: Warum Menschen bereit sind, Zeit, Energie und Engagement für Kultur einzusetzen und weshalb sie um ihren Erhalt kämpfen. Dem kulturellen Aufbruch in Schwedt stellt die Reportage eine Gegenperspektive gegenüber. In Fürstenwalde kämpft die Kulturfabrik ums Überleben. Das soziokulturelle Zentrum musste einen Großteil seiner Beschäftigten entlassen, zahlreiche Angebote stehen auf dem Prüfstand.

Weitere Ausstrahlungstermine

Dienstag 15.09. 20:15 Uhr
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Donnerstag 17.09. 05:30 Uhr
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Personen

Von Riccardo Wittig, Jannis Byell

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Montag 19.10. 04:00 Uhr
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