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Mo, 19.10.
0530 – 0545

SWR

Deutschland 1933 - Wie die Nationalsozialisten in wenigen Wochen die Demokratie abschaffen
NS-Diktatur

Geschichte

Nach dem Erlass der Reichstagsbrandverordnung wird KPD-Chef Ernst Thälmann verhaftet. Die jüdische Gerichtsreporterin Gabriele Tergit flieht. Der Journalist Carl von Ossietzky bleibt inhaftiert. Bei der Reichstagswahl am 5. März 1933 gewinnt die NSDAP mit knapp 44 Prozent. Hitler kann nur zusammen mit den Rechtskonservativen regieren. Joseph Goebbels, jetzt Propagandaminister, inszeniert Hitler deshalb als gemäßigten Staatsmann. Doch der SA-Terror geht weiter. Der liberale Reichstagsabgeordnete Theodor Heuss verspürt Unbehagen über die politische Entwicklung. Auch Polizeipräsident Magnus von Levetzow sieht die Methoden des NS-Regimes mittlerweile kritisch. Der Finanzfachmann Hjalmar Schacht ist am Ziel. Er wird Reichsbankpräsident. Bei der Reichstagssitzung am 23. März steht die Abstimmung über das Ermächtigungsgesetz an. Mit diesem Gesetz könnte die Regierung künftig ohne Zustimmung des Parlaments Gesetze erlassen und die Abschaffung der Demokratie wäre besiegelt.

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Andere Personen Autorschaft: Kirsten Praller

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