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Do, 29.10.
1835 – 1920

arte

Die verrückte Welt der Amphibien
Und sie bekamen viele, viele, viele Kinder

Tiere, Frankreich 2025

Seit 350 Millionen Jahren beherrschen Amphibien die Kunst des Überlebens - nicht nur durch Anpassung an extreme Lebensräume, sondern auch durch außergewöhnliche Fortpflanzungsstrategien. Ihre Methoden sind so vielfältig wie faszinierend, aber immer perfekt an ihre Umwelt angepasst. Einige Arten setzen auf spektakuläre Massenbegegnungen: In den Regenwäldern Französisch-Guayanas versammeln sich Tausende Frösche zu ohrenbetäubenden Paarungsritualen, bei denen die Männchen um die Gunst der Weibchen konkurrieren. Andere, wie der Blauflecken-Querzahnmolch, vermehren sich diskret ohne direkten Körperkontakt. Doch alle haben eines gemeinsam: Sie entwickeln erstaunliche Strategien, um ihren Nachwuchs zu schützen und zu ernähren. Ein extremes Beispiel ist die Große Wabenkröte. Ihre Jungen wachsen in speziellen Hauttaschen auf dem Rücken der Mutter heran. Sobald sie bereit sind, durchbrechen sie die Haut und starten ihr eigenständiges Leben. Noch ungewöhnlicher geht es beim Baumhöhlen-Krötenlaubfrosch zu: Seine Kaulquappen ernähren sich von befruchteten Eiern, die ihre potenziellen Geschwister enthalten. Doch nicht nur Frösche und Kröten überraschen. Die Brut mancher Blindwühlen frisst sich buchstäblich durch die Haut ihrer Mutter, um an Nährstoffe zu gelangen. Und der Rotaugenlaubfrosch hat eine Notfallstrategie entwickelt: Bei Gefahr beschleunigen seine Embryonen ihre Entwicklung und schlüpfen früher als geplant. Manchmal skurril, oft brutal: Die Fortpflanzung der Amphibien ist ein Schauspiel der Extreme. Sie zeigt, wie weit die Natur geht, um das Überleben einer Art zu sichern.

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