Dokumentation, Frankreich 2025
Die Nazca-Wüste im Süden Perus ist eine der trockensten Regionen der Erde. Regen ist auf der riesigen Ebene aus Sand und Steinen eine Seltenheit - und dennoch scheinen manche grüne Oasen die Gesetze der Natur herauszufordern. Ihr Geheimnis steckt unter der Erde: ein Bewässerungssystem aus Brunnen und Kanälen, das "Puquios" genannt wird und vor rund 1.500 Jahren von der Nazca-Zivilisation angelegt wurde.
Die Nazca sind für die mysteriösen Scharrbilder in der umliegenden Wüste, aber auch für ihre umfassenden hydraulischen Kenntnisse bekannt. Um das tief in der Erde liegende Grundwasser zu nutzen, legten sie unterirdische Kanäle mit teils spiralförmigen Zugangsschächten an. Der Wind, der dort hineinströmt, hält das Wasser in Bewegung und reichert es mit Sauerstoff an. So wird Leben inmitten einer der unwirtlichsten Umgebungen der Welt möglich.
In einer Zeit, in der die Wasserressourcen auf der ganzen Welt knapper werden, eignen sich die Menschen althergebrachtes Wissen und neue Techniken an, um das blaue Gold zu schützen und gerechter zu verteilen. Von der afrikanischen Savanne bis zu den Ausläufern des Himalaya und von den trockenen Wüsten Südamerikas bis zu den üppigen Tälern Indonesiens stellt die Serie diese "Wasserpioniere" vor, die sich aktiv für die Erhaltung ihres Landes und ihrer Lebensweise einsetzen, um ihren Kindern eine sichere Zukunft zu bieten.
| Regie | ||

Als Reaktion auf den Klimawandel haben die Landwirte im Taruga-Tal das Jahrtausende alte Bewässerungssystem wieder instandgesetzt.
| Mittwoch | 28.10. | 15:50 Uhr | arte |
Wasserpioniere Die Nazca-Brunnen in Peru |