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Mo, 12.10.
0540 – 0555

SWR

Deutschland 1933 - Wie die Nationalsozialisten in wenigen Wochen die Demokratie abschaffen
Propaganda und Gleichschaltung

Geschichte

Nach der Machtübernahme beginnen die Nationalsozialisten, die öffentliche Meinung durch Propaganda zu lenken. Bei der NSDAP ist dafür Joseph Goebbels zuständig. Führende Wirtschaftsvertreter wie Hjalmar Schacht unterstützen die NS-Regierung und hoffen, dass sie der Wirtschaft auf die Beine hilft. Die NSDAP betreibt die Gleichschaltung der Gesellschaft: Sie besetzt staatliche und gesellschaftliche Institutionen mit ihren Anhängern - auch Polizei und Justiz. Magnus von Levetzow wird neuer Polizeipräsident. Er will beim Aufbau der NS-Diktatur helfen. Gerichtsreporterin Gabriele Tergit beobachtet, wie die unabhängige Justiz ausgeschaltet wird. KPD-Chef Ernst Thälmann erkennt die Gefahr, die politischen Gegner:innen droht. Als am 27. Februar 1933 der Reichstag in Brand gesteckt wird, nutzt das NS-Regime den Vorfall, um die Reichstagsbrandverordnung zu erlassen. Sie setzt zentrale Grundrechte außer Kraft. Politische Gegner:innen werden verhaftet - auch Schriftsteller Carl von Ossietzky.

Personen

Andere Personen Autorschaft: Kirsten Praller

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