ZDF/Ben Knabe1 / 8
Ein wiederkehrendes Muster in unserem Denken ist der Bestätigungsfehler: Wir achten lieber auf alles, was unsere Sicht stützt, und übersehen bewusst widersprechende Informationen.
ZDF/Ben Knabe2 / 8
Ein weiteres Phänomen ist der Ankereffekt. Hierbei beeinflusst ein zuvor ausgeworfener Anker unsere Antwort, weil wir uns Richtung Anker orientieren. Ganz unabhängig davon, ob der Anker in einem inhaltlichen Zusammenhang steht.
ZDF/Ben Knabe3 / 8
Wir glauben, rational zu handeln - werden aber ständig von Emotionen, Routinen und Denkfehlern gesteuert. Die Wissenschaft zeigt: Unser Gehirn liebt einfache Antworten und das hat Folgen für unser Geld, unsere Gesundheit und unseren Planeten. Von Verlustaversion, über die Gegenwartsverzerrung, den Negativitätsbias oder Default-Irrtum bis hin zum umstrittenen Nudging. Wer genau hinsieht, stellt fest, dass die Liste der Verzerrungen und Biases in unserem Alltag extrem lang ist und dass sie uns davon abhalten, bessere und für uns klügere Entscheidungen zu treffen. Die gute Nachricht ist: Wir können auch etwas dagegen tun.
ZDF/Ben Knabe4 / 8
Wir halten uns für rational, doch unser Verhalten wird stark von Emotionen, Routinen und Denkfehlern geprägt. Unser Gehirn liebt einfache Antworten - mit Folgen für unsere Finanzen, unsere Gesundheit und sogar den Planeten. Verzerrungen wie Verlustaversion, Gegenwartsverzerrung, Negativitätsbias oder Default-Effekte beeinflussen täglich unsere Entscheidungen. Die gute Nachricht: Wir können lernen, diese automatischen Muster zu erkennen und ihnen bewusst entgegenzuwirken. Mehr dazu gibt es in dieser Folge "MAITHINK X".
ZDF/Ben Knabe5 / 8
Verlustaversion - Abneigung gegen Verlust. Diese führt unter anderem dazu, dass wir nicht so klug mit Geld umgehen. Das lässt sich am besten in einer Gameshow demonstrieren.
ZDF/Ben Knabe6 / 8
Verlustaversion - Abneigung gegen Verlust. Diese führt unter anderem dazu, dass wir nicht so klug mit Geld umgehen. Das lässt sich am besten in einer Gameshow demonstrieren.
ZDF/Ben Knabe7 / 8
Typisch für den Bestätigungsfehler ist: Von all den möglichen Nachweisen achten wir bevorzugt auf jene, die unser Weltbild stützen. Informationen, die widersprechen, blenden wir aus, ignorieren sie oder reden sie klein.
ZDF/Ben Knabe8 / 8
Pluralistische Ignoranz beschreibt ein verbreitetes psychologisches Phänomen: Wir unterschätzen systematisch, wie viele Menschen eigentlich ähnlich denken, fühlen oder handeln wie wir. Obwohl die Mehrheit oft dieselbe Haltung teilt, glauben viele Einzelne, mit ihrer Meinung in der Minderheit zu sein - und schweigen.