Haus/Bauen/Wohnen
Peter und Regine lieben ihr japanisches Haus. Für sie ist es ein Lebensprojekt, das Kultur, Tradition und persönliche Geschichte miteinander verbindet. "Dieses Haus ist Ausdruck unseres Lebens zwischen zwei Kulturen - wir möchten es bewahren und weiterleben." Von den Tatami-Böden bis zu den Shoji-Schiebetüren erzählt jedes Detail seine eigene Geschichte und spiegelt ihre tiefe Leidenschaft für Japan wider. Vor rund 50 Jahren zog es Peter und Regine für fünf Jahre nach Japan. Die Anfangszeit war herausfordernd: In den 1970er Jahren sprach kaum jemand in Japan Englisch. "Am Anfang hatte ich viel Heimweh und habe auch geweint, weil ich niemanden verstehen konnte. Doch dann entschied ich mich, Japanisch zu lernen", sagt Regine. Nach und nach knüpften die beiden Freundschaften, gewöhnten sich an das Leben vor Ort und begannen, Japan zu lieben. Zurück in Deutschland vermissen Peter und Regine die japanische Kultur und Lebensart - deshalb wollten sie ein Stück Japan ins eigene Zuhause holen.
| Andere Personen | Autorschaft: Alina Schmidt | |