Landschaftsbild, USA 2025
Der Südosten der USA ist geprägt von einem ganz besonderen Naturraum. Amerikas Dschungel umfasst ausgedehnte Sümpfe und Wälder, schroffe Berge und zahllose Flüsse. Dieses einzigartige Ökosystem beherbergt eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Die erste Folge taucht ein in mystische Sumpfwälder mit echten Giganten. Sumpfzypressen gibt es schon seit mehr als 150 Millionen Jahren - einst wanderten Dinosaurier durch solche Wälder. Der älteste dieser Bäume steht seit mehr als 2.500 Jahren hier.
Im Dschungel tummeln sich Schwarzbären. Immer wieder suchen sie einen freistehenden Baum, um sich wohlig den Rücken zu kratzen. Damit hinterlassen sie auch ihren individuellen Geruch - und kommunizieren so miteinander.
Eine wichtige Nahrungsquelle für die Tiere der Wildnis sind Louisiana-Flusskrebse. Im Frühling tauchen sie in Massen aus dem Untergrund auf. Die Krebse sind Allesfresser - und umgekehrt werden sie auch von allen gefressen. Aber auch Pflanzen "jagen" hier: fleischfressende Schlauchpflanzen locken Insekten an. Fallen diese in die Flüssigkeit im Inneren der Blüten, werden sie zersetzt und verdaut.
Die Sümpfe im amerikanischen Dschungel sind Heimat urzeitlicher Panzerechsen und in den Kronen der letzten verbliebenen Sumpfzypressen am Suwannee River in Florida versammeln sich Tausende Schwalbenweihe. Sie rasten hier, bevor sie ihre alljährliche Reise nach Südamerika antreten.
| Donnerstag | 24.09. | 17:50 Uhr | arte |
Nordamerikas Dschungel Verborgene Wälder |
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| Donnerstag | 24.09. | 18:35 Uhr | arte |
Nordamerikas Dschungel Geheimnisvolle Flüsse |