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So, 09.08.
2015 – 2100

SWR

Der Apennin - Italiens Naturparadies
Von den Abruzzen nach Kalabrien

Folge 1

Land und Leute, Deutschland 2021

Der Gebirgszug Apennin ist das Rückgrat und die Seele Italiens gleichermaßen. Er prägt mit seinen historischen Orten das Land ebenso wie mit seiner oft wilden und unzugänglichen Natur. "Kleines Italien" nennen die Einheimischen liebevoll ihren Apennin. Die Reise durch den südlichen Apennin beginnt am Gran Sasso. Die Landschaft des Campo Imperatore wird seit Jahrhunderten von der Schafzucht geprägt. Der Hirtenhund "Pastore Abruzzese" bewahrt die Schafe vor Angriffen der Wölfe. Weiter gen Süden kommen Braunbären von den bewaldeten Höhenlagen bis ins tiefer gelegene Dorf Villalago. Die Menschen des pittoresken kleinen Ortes haben sich an den Besuch der marsischen Bären gewöhnt. In der Basilikata im Ort Melfi halten Falknerinnen und Falkner die Tradition der Raubvogelzucht aus dem Hochmittelalter aufrecht. Entgegen der Annahme, in Kalabrien wäre es nur heiß und staubig, überrascht der Apennin mit Mammutbäumen und tiefgrünen Wäldern im südlichsten Teil der Stiefelspitze Italiens.

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