Anzeige

Mi, 19.08.
1835 – 1920

arte

Wildes Argentinien
Die Kraft des Wassers

Folge 3

Landschaftsbild, Deutschland 2022

Wasser prägt den Norden Argentiniens und schafft Paradiese für eine einzigartige Tierwelt. An den Iguazú-Wasserfällen, die zu den größten der Erde zählen, stürzen jede Sekunde sechs Millionen Liter Wasser in die Tiefe. Rußsegler lassen sich davon nicht beeindrucken. Sie leben direkt hinter den Wasserfällen und ziehen dort ihre Jungen groß. Im subtropischen Norden Argentiniens sammelt sich das Wasser in riesigen Sümpfen. Hier leben Wasserschweine, die größten Nagetiere der Erde. Doch Vorsicht ist geboten, denn im trüben Wasser lauert Gefahr: Kaimane sind hier die wahren Herrscher und können jungen Wasserschweinen gefährlich werden. Mitten im Sumpf sind Inseln aus Wald die Heimat stimmgewaltiger Primaten: Brüllaffen. Mit Einbruch der Nacht enthüllt der Sumpf ein weiteres Farbenschauspiel: Frösche, die im Dunkeln unter UV-Licht leuchten. Durch ein Meer aus toten Bäumen schlängelt sich eine Anakonda bei der Jagd. Das Überschwemmungsgebiet Bañado la Estrella entstand, als ein Fluss seinen natürlichen Lauf änderte. Ein Vogel hat sich an diese neue Heimat besonders gut angepasst: Mit riesigen Füßen läuft das Blatthühnchen mühelos über den Blätterteppich auf dem Wasser, unter dessen Oberfläche bereits die Anakonda lauert. Das Schicksal des wasserreichen Nordens Argentiniens ist ungewiss. Durch den Klimawandel haben Dürreperioden in den letzten Jahrzehnten zugenommen - mit fatalen Folgen für die Tierwelt: Verheerende Brände zerstören über die Hälfte des Nationalparks Iberá. Die Dokumentation zeigt in eindrucksvollen Bildern die einzigartige Artenvielfalt.

Personen

Regie Moritz Mayerle, Christian Baumeister

Weitere Episoden

Montag 17.08. 18:35 Uhr
arte
Wildes Argentinien
Gefährliche Küste 
Folge 1
Dienstag 18.08. 18:30 Uhr
arte
Wildes Argentinien
Berge und Steppen 
Folge 2
Mittwoch 19.08. 18:35 Uhr
arte
Wildes Argentinien
Die Kraft des Wassers 
Folge 3