Tanz, Deutschland 2022
Johann Sebastian Bachs sechs "Suiten für Violoncello solo, BWV 1007-1012" zählen zu den Höhepunkten der abendländischen Musikgeschichte. Ihre erfindungsreiche Architektur, ihre tänzerische Rhythmik und zeitlose Schönheit sind noch immer relevant. Die vielfach ausgezeichnete Choreographin Anne Teresa De Keersmaeker liebt die Musik Bachs und hat mit ihrer Interpretation den Versuch unternommen, die Essenz von Bachs musikalischer Sprache zu erfassen und in eine tänzerische Form zu übertragen.
In der Produktion "Dialog mit Bach" werden die sechs Suiten adaptiert. Drei Tänzer und zwei Tänzerinnen - darunter auch De Keersmaeker selbst - erwecken die Musik auf der Bühne zum Leben. So wird sowohl das Wesen jeder einzelnen Suite für sich enthüllt als auch ihre Wechselwirkung in der Gesamtheit des Zyklus'.
Es spielt der Cellist Jean-Guihen Queyras. Sein Spiel tritt in einen Dialog mit den Tänzerinnen und Tänzern, gibt Impulse und nimmt Bewegungen auf. So entsteht eine symbiotische Beziehung zwischen der Musik, der Choreographie und dem Raum.
| Regie | Corentin Leconte | |
| Kostueme | An D'Huys, Anke Loh | |
| Mitwirkende | Marie Goudot (Tanz), Jean-Guihen Queyras (Cello), Bostjan Antoncic (Tanz), Anne Teresa De Keersmaeker (Tanz), Julien Monty (Tanz), | |
| Choreographie | Anne Teresa De Keersmaeker | |
| Andere Personen | Komponist: Johann Sebastian Bach, Dramaturgie: Jan Vandenhouwe | |

Symbiose zwischen Musik und Tanz: Anna Teresa De Keersmaeker (Mi.) und Jean-Guihen Queyras (li.) verbindet die Liebe zu Bachs Cello-Suiten.
| Sonntag | 16.08. | 02:00 Uhr | arte |
De Keersmaeker: Dialog mit Bach Bachs Cello-Suiten |