Anzeige

Sa, 15.08.
2235 – 2335

arte

Schwerpunkt: 150 Jahre Bayreuther Festspiele
Richard Wagners "Ring" und sein Festspielhaus

Dokumentation

Fast 80 Jahre vor J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe", erschuf Richard Wagner für die Opernbühne eine Tetralogie um einen Ring, geschmiedet aus dem Gold der Nibelungen, der totale Macht bringt und gleichzeitig Verderben über die Besitzer. Sowohl Wagner als auch Tolkien hatten sich von der nordischen Sagenwelt inspirieren lassen. Zusätzlich zum Ring-Motiv hat Richard Wagner in sein 15 Stunden dauerndes musikalisches Monumentalwerk auch Elemente der griechischen Mythologie eingearbeitet. Musikalisch markierte Richard Wagner mit der Tetralogie einen radikalen Bruch mit der traditionellen Oper des 19. Jahrhunderts und legte den Grundstein für die moderne Musik, von der Klassik bis zur Filmmusik und sogar bis in die Popmusik. Doch damit nicht genug, Wagner ließ auch ein Opernhaus bauen, das sein Werk fassen konnte. 150 Jahre ist es her, dass das Festspielhaus von Bayreuth am 13. August 1876 mit dem "Rheingold" festlich eröffnet wurde. Die drei anderen Opern - "Die Walküre", "Siegfried" und "Götterdämmerung" wurden in den darauffolgenden Tagen uraufgeführt. Wie Wagner dazu kam so ein großes und durchaus umstrittenes Werk und gleich die Bühne dazu zu entwerfen, das wird erzählt in "Die Macht des Rings". Und um das 150. Jubiläum gebührend zu feiern, zeigt ARTE die drei ersten Opern der "Tetralogie" - "Das Rheingold" von den Salzburger Osterfestspielen, mit Christian Gerhaher als Wotan, "Die Walküre" und "Siegfried" in der Berliner Fassung von 2022 und den "Ring ohne Worte", Lorin Maazels Fassung von 1987.

Weitere Episoden

Samstag 15.08. 22:35 Uhr
arte
Schwerpunkt: 150 Jahre Bayreuther Festspiele
Richard Wagners "Ring" und sein Festspielhaus