Infomagazin, Deutschland 2026
Das Ende des jahrzehntelangen Ufo-Tabus für die Wissenschaft besiegelte ein Bericht des US-Nachrichtendienstes DNI. Darin gestand man offiziell ein, Kenntnis über unidentifizierte, physische Objekte zu haben. Ufos ließen sich nicht länger ignorieren. Zum Paradigmenwechsel gehört auch ein von alten Stigmen befreites Akronym: Ufos heißen fortan UAPs . Mit wissenschaftlichen Methoden und eigenen Messdaten will man nun UAPs auf die Spur kommen.
Obwohl sich die allermeisten UAP-Sichtungen als bekannte Phänomene entpuppen, gibt es doch einen kleinen Teil, der unerklärt bleibt: UAPs, deren vermeintliche Flugmanöver unser physikalisches Verständnis auf die Probe stellen: "Kein Objekt kann lange im Schwebeflug verharren und gleichzeitig Überschallgeschwindigkeit erreichen. So etwas existiert nicht", weiß Luftfahrtingenieur Luc Dini, der in Frankreich einer Kommission zur Analyse von UAPs vorsteht. Womöglich entdecken wir dank der UAP-Forschung bisher unbekannte Naturphänomene.
"Der Bereich zwischen Weltraum und Luftraum ist relativ wenig erforscht. Dort könnten Phänomene existieren, die wir bisher nicht beachtet haben", sagt Hakan Kayal, Leiter des Forschungszentrums für Extraterrestrik an der Universität Würzburg. Was aber, wenn ein UAP tatsächlich Hinweise auf eine außerirdische Intelligenz offenbaren sollte? "So unwahrscheinlich es ist: Wir sollten auch mit dieser Möglichkeit rechnen", meint Hakan Kayal. Die wissenschaftliche Suche nach UAPs hat begonnen.
| Regie | Lucas Gries | |

Lange wurden Ufos ins spekulative Reich der Science-Fiction verbannt. Doch nun will die Wissenschaft vorurteilsfrei erforschen, was hinter diesen Phänomenen steckt.