ZDF/Peter Prestel1 / 22
Einige der Kugeln wurden noch im Verbund mir einem Holzstück gefunden. Es handelt sich wahrscheinlich um das älteste bisher bekannte Axial-Kugellager der Antike, auch wenn die Kugeln nicht wie in heutigen Kugellagern frei laufen.
ZDF/Jörg Faber-Courtial2 / 22
Das alte Rom ist bekannt für seine Kriegsmaschinerie. Dazu gehörten auch ballistische Waffen, wie etwa Schleudern. Mit Hilfe der Distanzwaffen gelang es bereits zu Beginn der Schacht dem Feind erhebliche Verluste zuzufügen.
ZDF/Jörg Courtial3 / 22
Der Geschichtsschreiber Herodot berichtet von einer 50.000 Mann starken Armee des Perserkönigs Kambyses, die im Jahr 524 vor Christus angeblich nach einem Sandsturm spurlos in der ägyptischen Wüste verschwand.
ZDF/Jörg Coutial4 / 22
Mit dem Ende der mittelalterlichen Warmzeit wurde das Leben für die bis zu 2000 Wikinger, die Grönland einst besiedelten, immer schwieriger.
ZDF/Peter Prestel5 / 22
In der Nähe des Städtchen Orce in Andalusien wurden die ältesten Knochen von Hominiden in Europa gefunden. Sie werden auf 1,3 Millionen Jahre geschätzt.
ZDF/Klaus Hernitschek6 / 22
Im Schlamm des Barther Boddens, der Lagune zwischen der Halbinsel Zingst und der Kleinstadt Barth im Landkreis Vorpommern-Rügen, vermuten Forscher die sagenumwobene Handelsstadt Vineta.
ZDF/Klaus Hernitschek7 / 22
Archäologen und Klimaforscher gehen davon aus, dass Klimaveränderungen eine mögliche Ursache für das Verschwinden der Nordmänner auf Grönland waren.
ZDF/Peter Prestel8 / 22
Das Kleroterion (Losmaschine) sparte den Athener viel Zeit bei der Auslosung von Geschworenenrichtern. Bis zu 6000 Richter wurden mit Hilfe von schwarzen und weißen Kugeln ausgelost. In den senkrecht in Reihen angeordneten Schlitzen steckten Namensplättchen. Zu Beginn der Losung wurden zunächst ganze Reihen von Richtern ausgeschieden (schwarze Kugeln) oder gewählt (weiße Kugeln).
ZDF/ZDF9 / 22
Logo: "Terra X"
ZDF/Jörg Faber-Courtial10 / 22
Die mesoamerikanischen Völker sind für ihre Ballspiele bekannt. Anders als bei heutigen Ballspielen ging es damals wohl zum Teil um Leben und Tod.
ZDF/Peter Prestel11 / 22
Die Ballspielplätze in Mesoamerika können sich in Größe und Form unterscheiden. In Cobá sind die Seitenwände als Schrägen gestaltet, während sie in Chichen Itza senkrecht stehen. Bei dem Spiel musste ein Lederball wahrscheinlich so lange wie möglich in der Luft gehalten und schließlich durch einen der Ringe an den Seitenwänden geschossen werden. Dabei durften nur die Hüften und Schultern eingesetzt werden, nicht aber Füße, Hände und Kopf.
ZDF/Peter Prestel12 / 22
Schleuderkugeln sind nichts ungewöhnliches im Waffenarsenal der alten Römer. Am Burnswark Hill in Schottland wurden jedoch Schleuderkugeln gefunden, die ein Loch in der Mitte aufweisen. Diese Art Waffe war bisher unbekannt. Dank experimenteller Archäologie gelang die Identifizierung der Kugeln als Mittel der psychologischen Kriegsführung. Sie pfiffen dem Feind im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren.
ZDF/Klaus Hernitschek13 / 22
Im April 1584 erreichten englische Seefahrer das Gebiet um Roanoke Island. Nur ein Jahr später landeten die ersten Siedler in dem später als "Lost Colony" berühmt gewordenen Roanoke. Sie kamen mit Schiffen, sehr ähnlich diesen Nachbauten.
ZDF/Klaus Hernitschek14 / 22
In den Gewässern Indonesiens suchen Taucharchäologen nach Spuren der seit dem Jahr 1650 verschollenen Ternate-Flotte.
ZDF/Klaus Hernitschek15 / 22
Mehr als 360 Jahre galten die fünf Schiffe der Ternate-Flotte als verschollen. Vor einigen Jahren konnten ihre Überreste nach langjähriger akribischer Archivrecherche innerhalb kürzester Zeit auf dem Meeresgrund lokalisiert werden.
ZDF/Klaus Hernitschek16 / 22
Luftbilder haben Archäologen schon vielerorts bei der Lokalisierung von verschollenen Orten und Gebäuden geholfen.
ZDF/Axel Sand17 / 22
In der 5. Staffel der "Ungelösten Fälle der Archäologie" begibt sich Harald Lesch auf die Suche nach Verschollenem. Die Bandbreite reicht von Schiffen über Armeen bis hin zu ganzen Städten.
ZDF/Peter Prestel18 / 22
Auf den Wracks der Schiffe aus der römischen Kaiserzeit wurden auch mehrere Kugeln gefunden, die alle über eine Achse verfügten.
ZDF/Peter Prestel19 / 22
In der sechsten Staffel der "Ungelösten Fälle der Archäologie" ist Prof. Harald Lesch dem Geheimnis einiger Kugeln auf der Spur.
ZDF/Peter Prestel20 / 22
Kaiser Caligula ließ im 1. Jahrhundert nach Christus zwei prachtvolle Schiffe bauen, die auf dem kleinen Nemisee lagen.
ZDF/Jörg Faber-Courtial21 / 22
Im antiken Athen wurden regelmäßig Geschworenenrichter aus den 30.000 freien, männlichen Bürgern, die über 30 Jahre alt waren, ausgelost. So wollte man Klüngelei vermeiden. Wegen der schieren Menge an Losverfahren nutzte man Losmaschinen (Kleroterion).
ZDF/Jörg Faber-Courtail22 / 22
Am Nemisee stand ein berühmtes Heiligtum der römischen Göttin Diana. Eines der Schiffe war wohl auch der Göttin der Jagd geweiht. Auf ihm stand wahrscheinlich eine Statue der Göttin, die sich Dank des Kugellagers um 360° drehen ließ.