Tiere, Frankreich 2022
In Südfrankreich haben menschliche Eingriffe in die Natur zum Verschwinden charakteristischer Arten in den Gebirgsregionen geführt - insbesondere großer Greifvögel und felsbewohnender Huftiere.
Zwischen den Pyrenäen und den Alpen wird ein Luftkorridor wiederhergestellt. Dieser weitläufige ökologische Bereich, der Lebensräume und Nahrung bietet, ist für große Greifvögel wie den Geier unerlässlich. Im Lauf der Geschichte hat sich jedoch der Mensch entlang des etwa tausend Kilometer langen Korridors niedergelassen, wodurch die Geier fast ausgerottet wurden.
Dank der 1986 eingeführten Schutzmaßnahmen sind Gänsegeier, Mönchsgeier und Schmutzgeier wieder in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Nur der Bartgeier hat Mühe, sich wieder niederzulassen. Der Einzelgänger, der sich nur langsam fortpflanzt, kommt nicht über die Randbereiche des Korridors hinaus. Mittlerweile ist sein Überleben gefährdet. Durch die gezielte Ansiedlung des Bartgeiers an strategisch wichtigen Punkten wird nun untersucht, wie diese Art und der Mensch künftig dauerhaft koexistieren können.
| Regie | ||

Ein drei Monate altes weibliches Bartgeierküken wird für die Überwachung nach seiner Freilassung mit einem Sender ausgestattet.
| Mittwoch | 29.04. | 17:50 Uhr | arte |
Freie Bahn für Wildtiere Leben mit den Wüstenlöwen |
S00E01 | |
| Mittwoch | 29.04. | 18:35 Uhr | arte |
Freie Bahn für Wildtiere Leben mit den Bartgeiern |
S00E02 |