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Die 2023 gefundenen Tontafel ist offensichtlich zweigeteilt. Während die Archäologen den einen Teil problemlos lesen konnten, da er in dem ihnen bekannten Hethitisch verfasst wurde, bereitete ihnen der zweite Teil Schwierigkeiten. Es handelt sich dabei um ein Opferritual in der Sprache von Kala?ma.
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Die Erfindung der Schrift fand wahrscheinlich auch auf der einsam gelegenen Osterinsel (Rapa Nui) statt. Die Rapa Nui (Bewohner der Osterinsel) nennen die Zeichen Rongorongo, was in ihrer Sprache so viel wie "Gesang, Rezitation oder Vortrag" bedeutet. Die Ausrichtung der Schriftzeichen deutet darauf hin, dass es sich um einen Wechselgesang handelte, bei dem zwei Akteure, oder Gruppen beteiligt waren.
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Die Linguistin Silvia Ferrara von der Universität von Bologna ist zuversichtlich, dass sich der Rongorongo-Code knacken lässt. Es gibt zwar nur relativ wenige Tafeln, dafür aber sehr viele Schriftzeichen. Hinzu kommt, dass wahrscheinlich die Sprache der heutigen Inselbewohner die Grundlage bildet, wenn auch in einer älteren Sprachstufe.
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Unter der Federführung von Dr. Svenja Bonmann arbeiten Wissenschaftler verschiedener Universitäten an der Entzifferung der Kuschana-Schrift. Nach eigenen Angaben ist es ihnen gelungen, die Zeichen zu entziffern und die Sprache als eine bisher unbekannte mitteliranische zu identifizieren. Von links: Die Linguisten Dr. Svenja Bonmann (Universität Köln), Dr. Jakob Halfmann (Universität Würzburg) und Dr. Simon Fries (Universität Oxford)
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Die sehr selten vorkommenden Kuschana Schriftzeichen werden bereits seit Mitte des 20.Jahrhunderts dokumentiert. Aber erst vor Kurzem gelang es einer Gruppe von Wissenschaftlern sie zu einem Großteil zu entziffern.
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Linguisten aus Deutschland versuchen zusammen mit tadschikischen Archäologen das Rätsel um die Kuschana-Schrift und einen der Orte, an dem sie angebracht wurden, auf die Spur zu kommen. Ein Zeltlager in 3000 Meter Höhe ist ihr Basislager bei der Suche nach möglichen weiteren Inschriften.
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Die Bewegungen der Gestirne waren für die Menschen im alten Mesopotamien ungemein wichtig, da sie das Schicksal ihres Herrschers mit dem von Sonne und Mond verbanden. Eine Sonnenfinsternis galt dementsprechend als ein äußerst schlechtes Omen.
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Bis heute geben die Moai, die von den Bewohnern der Osterinsel (Rapa Nui) aufgestellt wurden, Rätsel auf. Wahrscheinlich sind es Abbilder ihrer Ahnen.
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Zeichen in Rongorongo wurden auch in einer abgelegenen Höhle gefunden. Linguisten sehen darin einen Hinweis auf eine hohe Alphabetisierungsrate unter den Rapa Nui (Bewohner der Osterinsel).
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Hattuscha, knapp 200 km östlich von Ankara in der heutigen Türkei gelegen, war vom 17. bis zum 12. Jahrhundert vor Christus die Hauptstadt des Hethiterreichs. Sie ist eine der größten Stadtanlagen der antiken Welt. In ihr wurden mehr als 30.000 Keilschrifttafeln gefunden, die neben hethitischen Texten auch noch solche in anderen Sprachen enthielten.
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Auch in der 6. Staffel der "Ungelösten Fälle der Archäologie" stellt Prof. Harald Lesch Funde und Artefakte vor, an deren Erforschung Wissenschaftler weltweit zum Teil seit Jahrzehnten arbeiten.