Dokumentation, Deutschland 2025
Bis 2030 will die Europäische Union die Obdachlosigkeit in der EU abschaffen. Derzeit leben hier rund 1,3 Millionen Menschen auf der Straße. Doch wie sieht Architektur aus, die dieses Versprechen einlösen kann? Wie baut man für Menschen, die oft traumatisiert sind und erst wieder lernen müssen, mit Wänden und Nachbarn zu leben? Vier Projekte zeigen, wie man individuelle Lösungen findet. In Wien: Das "VinziDorf" für alkoholkranke obdachlose Männer und das "VinziRast" mittendrin, wo Studierende und ehemals Obdachlose in WGs zusammenwohnen.
In Frankfurt am Main leuchtet der Bau "lebensraum o16" wie ein Diamant im Ostpark. Architekten, Künstler, Obdachlose, Anwohner und Sozialarbeiter haben die Unterkunft gemeinsam entwickelt, die Sichtbarkeit statt Stigmatisierung schafft.
Im "Maison de Rodolphe" in Lyon leben ehemals Obdachlose mit Hund und Katze, aber auch Familien. Die Holzhäuser mit Modulen sind so gebaut, dass sie ein soziales und friedliches Miteinander ermöglichen - individuell gestaltet und reproduzierbar.
| Regie | Cordula Echterhoff | |

Im ?VinziRast mittendrin? leben Studierende und ehemals Obdachlose zusammen in Wohngemeinschaften.
| Sonntag | 08.02. | 09:35 Uhr | arte |
Das gebaute Versprechen Schularchitektur |
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| Sonntag | 15.02. | 09:25 Uhr | arte |
Das gebaute Versprechen Obdachlosenunterkünfte |