Themenabend
Vom 12. bis 22. Februar 2026 ist Berlin die Hauptstadt des internationalen Kinos. ARTE strahlt hierzu eine Auswahl von 13 früheren Weltpremieren und Preisträgern des Festivals aus, ob fiktionale Filme oder Dokumentarfilme. Darunter auch die ARTE-Koproduktion und der Goldene Bär aus dem Jahr 2024: "Dahomey" von Mati Diop. Frei verfügbar sind die Filme auch auf arte.tv.
Im Februar sind in Berlin wieder einmal die Bären los: ARTE begleitet die 76. Berlinale mit einer Reihe von 13 Filmen, die auf dem Festival ihre Uraufführung hatten und/oder ausgezeichnet wurden.
Den Silbernen Bären für die beste Darstellerin gewann 1968 Stéphane Audran in Claude Chabrols "Zwei Freundinnen". Der Silberne Bär für die beste Regie ging 1999 an Stephen Frears für "The Hi-Lo Country" und 2023 an Philippe Garrel für "Der große Wagen".
Die neuesten Highlights des internationalen Kinos sind Teil des Programms: Brandneu im Fernsehen ist "Das Lehrerzimmer" von Ilker Çatak (2023) mit Leonie Benesch in der Hauptrolle. Nach der Premiere im Berlinale Panorama gewann der Film fünf Deutsche Filmpreise und wurde 2024 als bester internationaler Film für den Oscar nominiert.
Thomas Arslans Thriller "Verbrannte Erde" (2024), ebenfalls eine ARTE-Koproduktion, erforscht die Cyberwelt, während Colm Bairéads intimes Familiendrama "The Quiet Girl" (2022) ins Irland der frühen 80er Jahre reist. Aus dem Iran stammt der beeindruckende Thriller "Yalda, Nacht der Vergebung" von Massoud Bakshi, der 2020 um den Gläsernen Bären der Generation 14plus konkurrierte.
"Platoon" (1986) von Oliver Stone und "Disco Boy" (2023) von Giacomo Abbruzzese haben eines gemeinsam: das Thema Krieg. ARTE bietet auch ein Wiedersehen mit Robert Altmans Gesellschaftsreigen "Gosford Park" (2001).
Terry Gilliam ließ sich für seine erfolgreichste Regiearbeit von Chris Markers mythischem Foto-Film "La Jetée" inspirieren. ARTE zeigt "12 Monkeys", der 1996 im Wettbewerb der Berlinale lief, anlässlich der Erstausstrahlung des neuen Porträts "Terry Gilliams Welt - Im Reich der Fantasie" (2022) von Benjamin Clavel.
Dokumentarfilme für die große Leinwand - auch das ist die Berlinale. ARTE zeigt den im Rahmen von Berlinale Talents geförderten "Über uns von uns" (2024) von Regisseurin Rand Beiruty. Last but not least ist Mati Diops fantasievoller und gedankenanregender "Dahomey", Goldener Bär 2024, am 19. Februar zu entdecken - und 30 Tage auf arte.tv zu sehen.
| Samstag | 03.01. | 16:30 Uhr | arte |
Schwerpunkt Festtagsprogramm |
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| Montag | 05.01. | 20:15 Uhr | arte |
Schwerpunkt Michel Piccoli: Ein Jahrhundert-Schauspieler |
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| Freitag | 09.01. | 00:00 Uhr | arte |
Schwerpunkt David Lynch: Meister des Mystery |
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| Montag | 19.01. | 20:15 Uhr | arte |
Schwerpunkt Der ewige Claude Chabrol - Regiestar im Fokus |
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| Montag | 26.01. | 21:55 Uhr | arte |
Schwerpunkt Gegen das Vergessen - ARTE erinnert an die Befreiung des KZ Auschwitz |
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| Montag | 02.02. | 20:15 Uhr | arte |
Schwerpunkt Das Leben des Terry Gilliam: Komik-Star im Fokus |
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| Dienstag | 03.02. | 20:15 Uhr | arte |
Schwerpunkt Russland, von der Supermacht zum Aggressor |
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| Mittwoch | 04.02. | 21:50 Uhr | arte |
Schwerpunkt Die Bären sind los: ARTE und die 76. Berlinale |