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Mi, 25.11.
2145 – 2230

ARD alpha

Die neue Generation Jäger

Dokumentation, D 2025

Um 36 Prozent ist die Zahl der Jäger seit den 1990er-Jahren in Deutschland angestiegen, auf gut 436.000. In speziell auf junge Kundschaft ausgerichteten privaten Jagdschulen büffeln sie Pflanzen- und Tierlektüre, lernen schießen und entdecken alte Werte und Tugenden wie Verantwortung, Disziplin und die Hege und Pflege der Wildtiere wieder. Allen gemeinsam: Es geht ihnen weniger um das "Erlegen" von Tieren und mehr um das naturnahe Erlebnis. Doch manche der "Intensiv-Kurse" blieben allzu sehr an der Oberfläche - so die Kritik aus den Verbänden, denen die privaten Schulen Konkurrenz machen. Auch mangele es an Revieren für die vielen neuen Absolventen, wo sie ihr frisch erworbenes Wissen anwenden und vertiefen könnten. Jan-Philipp König will deshalb seine private Jagdakademie in Nordrhein-Westfalen weiter ausbauen. Künftig soll es dort auch Fortbildungskurse geben, die man im Anschluss an die Kompaktkurse buchen kann. Abhilfe verspricht auch Claudia Breit. Sie versteht sich als "Wilganerin", die kein Fleisch isst - bis auf selbst erlegtes Wild. Als studierte Psychologin und Jägerin aus Oberfranken bietet sie Coaching-Seminare an mit Fokus auf die Schussangst. Darüber hinaus will sie der Jagd auf ihrem Instagram-Account ein zeitgemäßes Podium bieten, auf dem auch über kritische Themen diskutiert werden kann. Oliver Wolf vom Netzwerk "Wald mit Wild" wiederum engagiert sie ehrenamtlich für ein modernes Wildtiermanagement, das auch den Artenschutz mehr in den Blick nimmt. Seine Leidenschaft gilt dem Niederwild, vor allem dem Fasan.

Personen

Andere Personen Autor: Almut Gronauer, Kontakt: Johanna Walter