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Sa, 14.11.
1445 – 1620

MDR

Der brave Soldat Schwejk

Tragikomödie, Deutschland 1960

Prag, 1914. Josef Schwejk , Lebenskünstler und Hundefänger, hat ein loses Mundwerk. Eine süffisante Bemerkung über den Tod des Thronfolgers Franz Ferdinand bringt ihm eine Anklage wegen Hochverrats ein. Die Ärzte sind sich jedoch unschlüssig: Ist dieser seltsam redende Mann besonders renitent oder nur ausgesprochen dämlich? Man entlässt ihn als behördlich anerkannten Idioten, doch just da bricht der Erste Weltkrieg aus und Schwejk wird zum Militärdienst eingezogen. Die Armee von Österreich-Ungarn hat für den Rheumatiker jedoch keine rechte Verwendung. So kommandiert man ihn als Burschen für Oberleutnant Lukas ab, einen Drückeberger und Schwerenöter, für den Schwejk in delikaten Angelegenheiten als Postillion d'Amour fungiert. Prompt verwickelt er den Vorgesetzten in einen Skandal und wird mit ihm an die Front versetzt. Unterwegs geht Schwejk verloren, verbrüdert sich auf dem Schlachtfeld mit einem russischen Soldaten und soll als vermeintlicher Spion standrechtlich erschossen werden. Vor Vollstreckung des Urteils fragt man ihn, ob er noch etwas zu sagen habe...

Personen

Besetzung Schwejk
Ernst Stankovski Oberleutnant Lukas
Franz Muxeneder Woditschka
Ursula Borsodi Kathi
Erika von Thellmann Baronin
Senta Berger Gretl
Fritz Imhoff Wirt im "Kelch"
Jane Tilden
Fritz Muliar Russischer Soldat
Michael Janisch Russischer Soldat
Rudolf Rhomberg Spitzel
Hugo Gottschlich Flanderka, Wachtmeister
Regie Axel von Ambesser
Drehbuch Hans Jacoby
Kamera Richard Angst
Musik Bernhard Eichhorn

Hintergrund

Nach dem gleichnamigen Roman von Jaroslav Ha?ek