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Mo, 16.11.
2315 – 0045

NDR

Abgehauen

TV-Drama, Deutschland 1998

Repressionen des SED-Regimes gegen Regimekritiker, insbesondere gegen den Schauspieler Manfred Krug. Nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns treffen sich die Unterzeichner des Protestes gegen diese Maßnahme am 20. November 1976 in der Ostberliner Villa des Schauspielers Manfred Krug und seiner Frau Ottilie mit Vertretern der Partei. Zu den Protestierenden gehören Jurek Becker, Stefan Heym, Christa Wolf, Ulrich Plenzdorf, Frank Beyer und Heiner Müller. Es gibt davon eine heimliche Aufzeichnung des Gespräches auf Tonband durch Krug. Entgegen aller Versprechungen wird Manfred Krug mit einem nie ausgesprochenen Berufsverbot belegt. Nach einem halben Jahr erzwungener Untätigkeit stellt Krug einen Ausreiseantrag. Es zeigt sich, welche seiner Freunde zu ihm halten, welche korrumpierbar sind. Schikanen durch die Partei und die Frage, ob unter den Menschen, die ihnen am nächsten stehen, auch Stasispitzel sind, setzen die Krugs einer starken Belastung aus. Im Film: Kommentar von Manfred Krug zum damaligen Geschehen.

Personen

Besetzung Peter Lohmeyer Manfred K.
Karoline Eichhorn Ottilie K.
Hermann Lause Werner L.
Stefan H.
Uwe Kockisch Jurek B.
Ulrich Matthes Eberhard E.
Peter Donath Manfred S.
Ann-Kathrin Kramer Erika S.
Ute Lubosch Christa W.
Karl Kranzkowski Heiner M.
Hermann Beyer Frank B.
Thomas Dehler Ulrich P.
Manfred Gorr Gerhard W.
Regie Frank Beyer, Ulrich Plenzdorf
Drehbuch Ulrich Plenzdorf
Von Manfred Krug