Tragikomödie, Frankreich 2024
"Die Geschichte von Jim" der Brüder Arnaud und Jean-Marie Larrieu stellt einen Menschen in den Mittelpunkt, der mehr durch das Leben getrieben scheint als es selbst zu steuern. Zu Beginn sitzt Aymeric im Gefängnis, weil er sich bei einem Einbruch zum Schmierestehen hat überreden lassen.
Aber sein größtes Abenteuer steht ihm noch bevor: eine ganz besondere Vaterschaft. Denn er trifft Florence wieder, eine Jugendbekanntschaft, als sie im sechsten Monat schwanger ist. Florence bringt den kleinen Jim auf die Welt. Aymeric liebt ihn, erzieht ihn wie seinen eigenen Sohn und findet darin sein Glück. Bis der leibliche Vater Christophe zurückkehrt und seinen Platz einfordert. Aymeric beschließt, trotz seiner Liebe zu dem Jungen fortzugehen. Jahre später steht der inzwischen erwachsene Jim vor seiner Tür ...
"Die Geschichte von Jim" ist ein zärtlicher Film über die Wechselfälle des Lebens, die trotz des Schmerzes, den sie oft beinhalten, es vielleicht erst lebenswert machen. Karim Leklou ist die perfekte Besetzung für Aymerics Charakter, der sein Leben nach den Bedürfnissen anderer ausrichtet - und wurde dafür mit dem französischen Filmpreis César als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Die Brüder Larrieu stammen aus den Pyrenäen. Alle ihre Filme spielen entweder dort oder in anderen Bergregionen, hier im Jura.
Originaltitel: Le roman de Jim
| Besetzung | Karim Leklou | Aymeric |
| Laetitia Dosch | Florence | |
| Bertrand Belin | Christophe | |
| Sara Giraudeau | Olivia | |
| Andranic Manet | Jim | |
| Eol Personne | Jim als Kind | |
| Regie | Arnaud Larrieu, Jean-Marie Larrieu | |
| Drehbuch | Arnaud Larrieu, Jean-Marie Larrieu | |
| Kamera | Irina Lubtchansky | |
| Musik | Bertrand Belin, Shane Copin | |
| Produzent | Kevin Chneiweiss | |
| Andere Personen | Autoren: Pierric Bailly, Schnitt: Annette Dutertre | |