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Sa, 21.11.
2320 – 0140

arte

Jules Massenet: Werther

Oper, F 2010

Pene Pati, das Stimmwunder aus dem fernen Samoa, übernimmt den Part des jungen Mannes, der sich unsterblich in eine Frau verliebt, die bereits einem anderen versprochen ist, und der sich am Ende das Leben nimmt. Johann Wolfgang von Goethes Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" hatte nach der Veröffentlichung 1774 eine Welle von Selbstmorden nach sich gezogen. Über 100 Jahre später griff der französische Komponist Jules Massenet diesen Stoff auf und schuf eine seiner bedeutendsten Opern. Werther, ein schwärmerischer Idealist, trifft in Wetzlar auf Charlotte, die wie er eine Leidenschaft für Poesie teilt. Doch die junge Frau hat ihrer Mutter am Sterbebett versprochen, Albert zu heiraten. Massenets Oper legt den Akzent auf die Figur der Charlotte, die zwischen persönlichen Sehnsüchten und gesellschaftlichen Erwartungen steht. "Werther" feierte seine Uraufführung 1892 in Wien, bevor das Werk ein Jahr später erstmals an der Opéra Comique in Paris gespielt wurde. Nun kehrt die Oper unter der musikalischen Leitung von Raphaël Pichon in den historischen Salle Favart zurück. Regisseur Ted Huffman, auch bekannt für seine Inszenierung aus dem Jahr 2023 von Gounods "Roméo et Juliette", verzichtet auf folkloristische Klischees und konzentriert sich auf die universellen Themen des Werks. Das reduzierte Bühnenbild von Ted Huffman und die modernen Kostüme von Bertrand Couderc schaffen eine zeitlose Atmosphäre, die es dem Publikum leicht macht, sich mit den Figuren zu identifizieren. Mit Pene Pati als Werther und Adèle Charvet als Charlotte verspricht die Produktion eine differenzierte Auseinandersetzung mit Massenets Meisterwerk.

Personen

Besetzung Charlotte
Pene Pati Werther
John Chest Albert
Julie Roset Sophie
Christian Immler Le Bailly
Johann
Carl Ghazarossian Schmidt
Paul-Louis Barlet
Flore Royer
Regie Corentin Leconte
Kostueme Astrid Klein
Inszenierung Ted Huffman
Dirigent
Andere Personen Komponist: Jules Massenet, Orchester: Pygmalion, Chor: , : Ted Huffman, Licht: Bertrand Couderc

Hintergrund

Libretto: Edouard Blau, Paul Milliet, Georges Hartmann, nach Johann Wolfgang von Goethe