Science-Fiction-Film, Frankreich / Kanada 2023
1910, 2014, 2044: drei Zeitepochen und zwei Menschen, die sich jedes Mal wiederfinden. Mitte des 21. Jahrhunderts ist die Welt eine andere. Die sogenannte Künstliche Intelligenz gilt der menschlichen als überlegen. Gabrielle Monnier will sich beruflich verbessern, aber dazu muss sie ihre DNA reinigen lassen - um sich von lästigen Emotionen zu befreien. Eine Maschine versetzt sie durch Zeitreisen in ihre früheren Leben, um sie von alten Traumata zu heilen. Die erste Reise führt sie ins Jahr 1910: Gabrielle lebt als Pianistin und Gattin eines Puppenfabrikanten in Paris. In einem Pariser Salon sieht sie den Engländer Louis Lewansky wieder, dem sie einst in Neapel ihre Angst vor einer kommenden Katastrophe anvertraute. Die beiden kommen sich näher. Im Jahr 2014 versucht sich Gabrielle als Model und Schauspielerin in Los Angeles, wo sie einsam eine Villa hütet. Ihre Karriere kommt nur schleppend voran. Louis ist in dieser Zeitebene ein jungfräulicher 30-jähriger Mann, der noch nie eine Freundin hatte. Er will sich an den Frauen für sein unglückliches Leben rächen und begegnet ausgerechnet Gabrielle.
Der Film aus dem Jahr 2023 von Bertrand Bonello, angelehnt an die Erzählung "Das Tier im Dschungel" von Henry James, ist eine Dystopie über den Verlust der Gefühle und von allem, was den Menschen ausmacht. Die Reflexion über Künstliche Intelligenz regte schon in ihrem Erscheinungsjahr zum Nachdenken an. Gabrielle wird von der französischen Star-Schauspielerin Léa Seydoux gespielt und Louis von dem Briten George MacKay, der für die Rolle Französisch lernte.
Originaltitel: La bête
| Besetzung | Gabrielle Monnier | |
| George MacKay | Louis Lewanski | |
| Guslagie Malanda | Puppe Kelly | |
| Dasha Nekrasova | Dakota | |
| Martin Scali | Georges | |
| Regie | Bertrand Bonello | |
| Drehbuch | Bertrand Bonello | |
| Kamera | ||
| Musik | Anna Bonello, Bertrand Bonello | |
| Andere Personen | Autoren: Henry James, Schnitt: Anita Roth | |