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So, 15.11.
2015 – 2205

arte

Fedora

Drama, Frankreich / Deutschland 1978

Der ewig mit Liquiditätsproblemen kämpfende Filmproduzent Barry Detweiler besucht die legendäre Filmdiva Fedora in ihrem freiwillig gewählten Exil auf der griechischen Insel Korfu, um sie von seinem neuen Film und einem furiosen Comeback zu überzeugen. Mit einer Frau wie Fedora, einer wahren Filmlegende, steht und fällt sein Projekt. Er will "Anna Karenina" neu verfilmen. Nach der Überwindung einiger Hindernisse gelingt es ihm schließlich, in die abgelegene Villa vorzudringen. Dort lebt Fedora mit ihrer merkwürdigen Entourage: der herrschsüchtigen alten Gräfin Sobryanski, der argwöhnischen Krankenschwester Balfour und dem dubiosen plastischen Chirurgen Dr. Vando. Sie alle scheinen besessen davon, Fedora um jeden Preis vor der Außenwelt abzuschirmen. Die Gräfin schmettert Barrys Anfrage mit der Begründung ab, die Diva sei zu krank und ihre Karriere definitiv vorüber. Enttäuscht will Produzent Detweiler abreisen. Fedora gelingt es jedoch, ihn kurz vor seiner Abreise in seinem Hotel aufzusuchen. Sie berichtet ihm, dass sie wie eine Gefangene gehalten werde, und hofft, aus ihrem Exil entfliehen zu können ... "Fedora" ist Wilders vorletzter Film. Mit diesem Werk schließt der Regisseur eine Art Kreis, denn in den Anfangsjahren seiner Karriere hat er mit dem weltberühmten "Boulevard der Dämmerung" ("Sunset Boulevard") ein Meisterwerk geliefert, das ebenfalls zum Nachdenken über die sogenannte Traumfabrik Hollywood anregt. "Fedora" ist hochkarätig besetzt, gut inszeniert und besticht durch seine interessante Erzählstruktur.

Originaltitel: Fedora

Personen

Besetzung William Holden Barry Detweiler
Marthe Keller Fedora/Antonia Sobryanski
Hildegard Knef
Dr. Vando
Frances Sternhagen Miss Balfour
Mario Adorf Hotelmanager
Stephen Collins junger Barry
Henry Fonda
Michael York Michael York
Regie Billy Wilder
Drehbuch Billy Wilder, I.A.L. Diamond
Kamera Gerry Fisher
Musik Miklos Rozsa
Produzent Billy Wilder, I.A.L. Diamond
Andere Personen Autoren: Thomas Tryon, Schnitt: Fredric Steinkamp