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Do, 05.11.
0015 – 0148

Das Erste

Doitscha - Alles geht vorüber

Drama, Deutschland 2026

"Sie sind Jüdin? Das sieht man Ihnen überhaupt nicht an!" Eine jüdische Mutter navigiert ihre interkulturelle Familie durch Pubertät, Antisemitismus und Schuldkomplex im Köln von heute. Dies stellt ihre liberalen Werte immer wieder auf harte Proben. Im Vorfeld des bevorstehenden Jahrestags der Reichspogromnacht zeigt die ARD am 4. November 2026 den Film "Doitscha - Alles geht vorüber". Er erzählt von der Lebenssituation deutscher Juden nach dem 7. Oktober 2023 und den Auswirkungen auf das persönliche Leben. Nach einem spektakulären Talkshow-Auftritt von Mutter Adriana zum Thema Juden in Deutschland erhält diese die Anfrage, zum Holocaust-Gedenktag die Rede zu halten. Während sie mit der Aufgabe hadert, verliert sie die Situation in der eigenen Familie zunehmend aus dem Auge. Der ältere Sohn David , mitten in der Pubertät, und der nicht-jüdische Vater Georg verhaken sich zunehmend in vordergründig religiösen Auseinandersetzungen - ein klassischer Pubertätskonflikt. Der jüngere Sohn Sammy dagegen hat tatsächlich unter antisemitischen Anfeindungen in der Schule zu leiden, was er lange verbirgt. Mehr und mehr gerät das Familiengefüge aus dem Gleichgewicht. Die tragikomische Geschichte rund um die jüdisch-nichtjüdische Familienkonstellation basiert auf Adriana Altaras' Roman "Doitscha" von 2015. "Doitscha - Alles geht vorüber" ist eine Produktion von storytelle, einem Label der ALPHA Entertainment in Köln, im Auftrag des WDR für die ARD.

Weitere Ausstrahlungstermine

Mittwoch 04.11. 20:15 Uhr
Das Erste

Personen

Besetzung Oriana Schrage Adriana Alkalaj
Mark Waschke Georg Meyer
Yahli Yogev David Meyer
Adam Lukas Sammy Meyer
Samuel Finzi Aron Schuster
Inge Maux Tante Jele
Lucia Kotikova Romy Gross
Alice Gruia Anna Fendlin
Antje Lewald Beate Diesburger
Aaron Altaras Maximilian Schneider
David Rott Markus Pracht
Journalistin
Regie Ester Amrami
Drehbuch Momme Peters, Ester Amrami
Kamera Omri Aloni
Musik Can Erdogan-Sus, Beat Soler
Redaktion Elke Kimmlinger