Krimikomödie, Italien 1975
Südfrankreich zur Zeit des Charleston: In einem Gefängnis sitzt der berüchtigte Meisterbetrüger Philip Bang ein und schmiedet einen ausgeklügelten Fluchtplan. Doch ausgerechnet der junge, quirlige Mitgefangene Felix durchkreuzt das Vorhaben und nutzt die vorbereitete Gelegenheit kurzerhand selbst zur Flucht. Kaum in Freiheit, gerät Felix mitten in ein Netz aus Verwechslungen: Bangs alte Komplizen halten ihn für ihren Boss - und schon steckt er tiefer im Schlamassel als ihm lieb ist.
Als sich die Wege der beiden Gauner erneut kreuzen, wird aus erbitterter Konkurrenz eine widerwillige Partnerschaft. Denn Bang plant den Coup seines Lebens: Die schwerreiche und skrupellose Bandenchefin Belle Duke soll um ein Vermögen erleichtert werden. Zwischen falschen Identitäten, riskanten Manövern und der Frage, wer hier eigentlich wen betrügt, entfaltet sich ein rasantes Spiel aus Bluff und Gegenbluff - bei dem am Ende keiner sicher sein kann, wer die Fäden wirklich in der Hand hält.
Originaltitel: Bluff - Storia di truffe e di imbroglioni
| Besetzung | Adriano Celentano | |
| Anthony Quinn | Philip Bang | |
| Uga Bologna | Prison Warden | |
| Sal Borgese | Belle Duke Henchman | |
| Regie | Sergio Corbucci | |
| Andere Personen | Kontakt: Harald Steinwender | |
Regisseur Sergio Corbucci, vor allem als Meister des Italowesterns bekannt, verlegt das klassische Gaunermotiv in das mondäne Milieu der Zwischenkriegszeit und setzt dabei ganz auf das Charisma seiner Hauptdarsteller. Adriano Celentano, in Italien längst ein Superstar, brilliert als wandlungsfähiger Hochstapler mit komödiantischem Körperspiel - eine Leistung, die ihm den David di Donatello als Bester Hauptdarsteller einbrachte. Ihm zur Seite steht Hollywood-Legende Anthony Quinn als gewitzter Routinier des Betrugs. Eine unterhaltsame Komödie mit dem Flair der Goldenen Zwanziger.