Drama, Deutschland 2026
Mit Mitte 40 muss sie hier quasi bei Null anfangen und landet schnell auf dem Handwerkerstrich. Bald schon repariert sie sich durch den Wiener Speckgürtel, landet in einer linken Bohemian-WG, wird Fachfrau für Reparaturen aller Art und sogar Lehrerin in einer Traditions-Tanzschule.
Elektrikerin, Maschinistin, Obst-Expertin, Optimistin: Wilma ist eine Frau mit vielen Talenten, zahllosen Zertifikaten, palettenweise Enttäuschungen. Bis Ende der 1990er-Jahre hat sie im Lausitzer Braunkohlerevier gelebt. Als aber ihr Mann mit einer anderen Frau splitterfasernackt Spaghetti kocht und ihr der Job im Baumarkt gekündigt wird, verlässt Wilma fluchtartig ihre Heimat Richtung Wien.
| Besetzung | Fritzi Haberlandt | Wilma |
| Thomas Gerber | Alex | |
| Katrin Schwingel | Renate | |
| Isabel Schosnig | Rosi | |
| Xenia Snagowski | Doris | |
| Stephan Grossmann | Martin | |
| Simon Steinhorst | Max | |
| Meret Engelhardt | Matilde | |
| Valentin Postlmayr | Anatol | |
| Regie | Maren-Kea Freese | |
| Drehbuch | Maren-Kea Freese | |
| Kamera | Michael Kotschi | |
| Musik | Cassis B Staudt | |

Wilma (Fritzi Haberlandt) mit Matilde (Meret Engelhardt), Max (Simon Steinhorst) und Anatol (Valentin Postlmayr) beim gemeinsamen Lausitzabend in ihrer WG
Zwischen Walzer und Elektro-Installationen entdeckt Wilma ein Gefühl, das sie längst vergessen hatte: verliebt sein, glücklich sein, die aufgeregte Hoffnung auf etwas Neues. Hineingeworfen in die Unsicherheiten einer Zukunft, in der alles möglich ist, wird Wilma ein anderer Mensch.