Horrorfilm, Italien 1966
Der junge Bildhauer Roberto soll im Auftrag des Grafen Montebruno eine Marmorstatue restaurieren. Die kostbare Skulptur galt lange Zeit als verschollen und wurde erst kürzlich aus einem See geborgen. Um sie ranken sich abenteuerliche Geschichten. So glauben die abergläubischen Dorfbewohner, die Statue, Abbild einer sagenhaft schönen Frau, sei verflucht. Die überraschende Rückkehr der jungen Schlosserbin Harriet Montebruno scheint ihre Befürchtung zu bestätigen. Denn nicht nur erweist sich Harriet als das perfekte Ebenbild des Kunstwerks, auch kommt es bald zu einer Reihe mysteriöser Ereignisse. Roberto verliebt sich derweil in die geheimnisvolle junge Frau, die sich allerdings als launisch und unberechenbar erweist. Als Harriet ihn fälschlicherweise bezichtigt, er wäre zudringlich geworden, kühlt Robertos Interesse ab. Bald darauf bringt der Gärtner Vittorio, der bislang als etwas verrückt, aber harmlos galt, ein junges Mädchen um. Der Schmied Carlo brennt Haus und Hof nieder. Und der Schulmeister Dario nimmt sich das Leben. Kann es sein, dass Harriet für diese Ereignisse verantwortlich ist?
Originaltitel: Un angelo per satana
| Besetzung | Barbara Steele | Harriet Montebruno |
| Anthony Steffen | Roberto Merigi | |
| Aldo Berti | Vittorio | |
| Mario Brega | Carlo Lionesi | |
| Claudio Gora | Graf Montebruno | |
| Ursula Davis | Rita | |
| Vassili Karis | Dario | |
| Regie | Camillo Mastrocinque | |
| Andere Personen | Kontakt: Harald Steinwender | |
Der Italiener Camillo Mastrocinque inszenierte mit "Ein Engel für den Teufel" einen traumhaft schönen, melancholisch-zeitlosen Mystery-Thriller, der von seiner Atmosphäre unterschwelliger Bedrohung und eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Bildern lebt. In der Hauptrolle als undurchschaubare Femme fatale überzeugt Barbara Steele, die mit Filmen wie "Die Stunde, wenn Dracula kommt" und "Das Pendel des Todes" zur Ikone des Gothic-Horrors wurde.