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Sa, 31.10.
0205 – 0330

BRF

Ein Engel für den Teufel

Horrorfilm, Italien 1966

Der junge Bildhauer Roberto soll im Auftrag des Grafen Montebruno eine Marmorstatue restaurieren. Die kostbare Skulptur galt lange Zeit als verschollen und wurde erst kürzlich aus einem See geborgen. Um sie ranken sich abenteuerliche Geschichten. So glauben die abergläubischen Dorfbewohner, die Statue, Abbild einer sagenhaft schönen Frau, sei verflucht. Die überraschende Rückkehr der jungen Schlosserbin Harriet Montebruno scheint ihre Befürchtung zu bestätigen. Denn nicht nur erweist sich Harriet als das perfekte Ebenbild des Kunstwerks, auch kommt es bald zu einer Reihe mysteriöser Ereignisse. Roberto verliebt sich derweil in die geheimnisvolle junge Frau, die sich allerdings als launisch und unberechenbar erweist. Als Harriet ihn fälschlicherweise bezichtigt, er wäre zudringlich geworden, kühlt Robertos Interesse ab. Bald darauf bringt der Gärtner Vittorio, der bislang als etwas verrückt, aber harmlos galt, ein junges Mädchen um. Der Schmied Carlo brennt Haus und Hof nieder. Und der Schulmeister Dario nimmt sich das Leben. Kann es sein, dass Harriet für diese Ereignisse verantwortlich ist?

Originaltitel: Un angelo per satana

Personen

Besetzung Barbara Steele Harriet Montebruno
Anthony Steffen Roberto Merigi
Aldo Berti Vittorio
Mario Brega Carlo Lionesi
Claudio Gora Graf Montebruno
Ursula Davis Rita
Vassili Karis Dario
Regie Camillo Mastrocinque
Andere Personen Kontakt: Harald Steinwender

Hintergrund

Der Italiener Camillo Mastrocinque inszenierte mit "Ein Engel für den Teufel" einen traumhaft schönen, melancholisch-zeitlosen Mystery-Thriller, der von seiner Atmosphäre unterschwelliger Bedrohung und eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Bildern lebt. In der Hauptrolle als undurchschaubare Femme fatale überzeugt Barbara Steele, die mit Filmen wie "Die Stunde, wenn Dracula kommt" und "Das Pendel des Todes" zur Ikone des Gothic-Horrors wurde.