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Mi, 04.11.
1025 – 1125

arte

Wildes Belgien
Bodenwelten

Folge 3

Natur und Umwelt, Ungarn 2023

Säbelschnäbler, Seeregenpfeifer und Brachvögel finden im Watt alles, was ihr Herz begehrt. Austernfischer knacken Muscheln auf dem nassen, festen Sand. Dadurch nutzt sich ihr Schnabel sehr schnell ab, aber er wächst jede Woche einen halben Zentimeter nach. Ameisenlöwen bauen Sandtrichter, auf deren Grund sie ihrer Beute auflauern, um sie zu verschlingen, während der fleischfressende Sonnentau unvorsichtige Insekten mit seinen klebrigen Tentakeln einfängt. In den Dünen errichtet eine Bache mit den Zweigen eines Rhododendronstrauchs einen vor Blicken geschützten Bau, wo sie acht Frischlinge zur Welt bringt. Bei der Geburt sind die kleinen Wildschweine gestreift, doch nach drei bis fünf Monaten verlieren sie diese Tarnung. In einer Sandgrube im Maastal legen Uferschwalben ihre Bruthöhlen an. Mit seiner leuchtend purpurnen Farbe signalisiert das Männchen der Roten Röhrenspinne seinen Fressfeinden, dass es giftig ist; in den ersten Lebensjahren, die es unter der Erde verbrachte, war es schwarz. Nach Erreichen der Geschlechtsreife sucht es nun nach einer Partnerin. In Belgien ist eine der größten verbleibenden Population dieser stark gefährdeten Art beheimatet.

Personen

Regie , Pablo Eekman

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