Anzeige

Di, 03.11.
2335 – 0105

arte

Weiterleben zwischen Himmel und Erde
Kriegsalltag in der Ukraine

Dokumentation, Deutschland / Frankreich / Ukraine 2026

Als Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine angriff, begann der einer der brutalsten Kriege in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. "Weiterleben zwischen Himmel und Erde" zeigt, was durch die Invasion zerstört wird und wie sich das alltägliche Leben in der Ukraine verändert. Die vier jungen ukrainischen Filmemacher und Filmemacherinnen beobachten die Folgen des russischen Angriffskrieges aus verschiedenen Blickwinkeln. Wozu führen Gewalt und militärische Aktionen? Was bedeutet der Angriff für die Menschen, ihre Lebensräume und die Natur? Was brennt sich ins kollektive Gedächtnis ein und was bleibt, wenn die physischen Spuren des Krieges langsam verschwinden? Die Doku zeigt, wie zu Ruinen geschossene Gebäude Teil des Alltags werden und wie sich die Natur die Schauplätze des Krieges zurückerobert. Die Doku begleitet Prozesse gegen russische Soldaten, die angeklagt sind, Kriegsverbrechen begangen zu haben, und kontrastiert dies mit Szenen, die zeigen, wie Massengräber entdeckt werden und Menschen nach ihren Angehörigen suchen. Im Lauf der Zeit verändern sich Alltag und Lebenswirklichkeit in der Ukraine. Landschaften und Städte sind zwar vom Krieg gezeichnet, doch entwickeln die Menschen dort eine enorme Lebensenergie und Menschlichkeit nach dem Ende von Bombenhagel und Kriegshandlungen.

Personen

Regie Alina Gorlova, Yelizaveta Smith, Maksym Nakonechnyi, Simon Mozgovyi

Hintergrund

Der Film ist Teil des dreiteiligen Dokumentarfilmprojekts "The Days I Would Like To Forget", eine Zusammenarbeit von Mischief Films , Les Valseurs und Tabor , und wurde in Koproduktion mit dem SWR für die ARTE-Kollektion "Generation Ukraine" entwickelt.