Abenteuerfilm, Frankreich / Italien 1954
Nach 20 Jahren unschuldig in Haft ist Edmond Dantès die Flucht geglückt. Dank eines geheimen Schatzes, den sein Zellennachbar Abbé Faria ihm anvertraute, wird er zum reichsten Mann Europas. Von nun an nennt er sich "Graf von Monte Christo" und reist nach Paris, um mit denen abzurechnen, die ihn damals verraten und in die Falle gelockt haben.
Vor allem will er seine Geliebte und ehemalige Verlobte Mercédès zurückgewinnen, die jetzt mit seinem Widersacher Fernand verheiratet ist. Doch Mercédès hat sich mit ihrem Leben abgefunden. Sie fühlt sich ihrem Mann und Sohn verpflichtet und will die vergangenen 20 Jahre nicht ungeschehen machen.
Auf der Suche nach wunden Punkten, an denen er mit seiner Rache ansetzen kann, beginnt Dantès, die Vergangenheit seiner Gegner zu durchforsten. Und wird fündig: Staatsanwalt Villefort, der Dantès für den eigenen Vorteil ins Gefängnis brachte, hat einen unehelichen Sohn, den er als Baby zu töten versuchte. Und Fernand hat bei einem Einsatz im Orient einen Verbündeten an den Feind ausgeliefert und dessen Tochter Haydée als Sklavin verkauft. Dantès schart den Sohn, Haydée und weitere Betrogene für seinen finalen Racheakt um sich - ohne seine Pläne irgendjemandem anzuvertrauen. Doch alle haben auch ihre eigenen Interessen. Vor allem hat Dantès die Rechnung ohne den jugendlichen Sohn von Mercédès und Fernand gemacht ...
Mit "Der Graf von Monte Christo" (1954) schuf Regisseur Robert Vernay die Neuauflage seines eigenen Schwarz-Weiß-Films von 1943. Der Film erschien zunächst als Zweiteiler und später auch in einer gekürzten einteiligen Fassung.
Originaltitel: Le comte de Monte-Cristo: La vengeance - 2ème époque
| Besetzung | Jean Marais | |
| Lia Amanda | ||
| Roger Pigaut | Fernand Mondego/Graf de Morcerf | |
| Jacques Castelot | ||
| Daniel Ivernel | Caderousse | |
| Folco Lulli | Jacopo | |
| Cristina Grado | ||
| Jean-Pierre Mocky | Albert de Morcerf | |
| Regie | Robert Vernay | |
| Drehbuch | Georges Neveux, Robert Vernay | |
| Kamera | Robert Juillard | |
| Musik | Jean Wiener | |
| Produzent | Jacques Roitfeld | |
| Andere Personen | Autoren: Alexandre Dumas, Schnitt: Monique Kirsanoff | |