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Elfriede Jelinek - Die Sprache von der Leine lassen
Literatur, Schweiz 2022
Ein vielschichtiges Porträt der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek: Der Dokumentarfilm verknüpft Werk, Biografie und Zeitgeschichte und nähert sich ihrer Kunst auf besondere Weise.
Historische Ereignisse, politische Debatten und literarische Texte treten in Dialog. Von 1969 bis ins Jahr 2004 begleitet der Film die Autorin und macht ihren künstlerischen Schaffensprozess nachvollziehbar. Biografie und Werk werden eng miteinander verwoben.
Elfriede Jelinek ist in Archivaufnahmen zu sehen und in der Gegenwart ausschließlich aus dem Off zu hören. Neue Aufnahmen von für ihr Werk bedeutenden Orten sowie sparsam eingesetzte Interviews ergänzen das assoziative Porträt, das das umfangreiche Schaffen der Autorin aus Lyrik, Prosa, Hörspielen, Theaterstücken, Essays, Libretti, Drehbüchern und Übersetzungen beleuchtet.
Der Dokumentarfilm "Elfriede Jelinek - Die Sprache von der Leine lassen" wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis 2023 und dem Österreichischen Filmpreis 2023 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Weitere Ausstrahlungstermine
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Mittwoch
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14.10.
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23:30 Uhr
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BRF
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Personen
ZDF/BR/ARTE/Imagno/Otto Brei1 / 4
Die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek polarisiert die Kritiker: Wunderkind für die einen, Sprachterroristin für die anderen.
ZDF/BR/ARTE/ORF/CALA Filmpro2 / 4
Elfriede Jelinek schreibt gegen Missstände im öffentlichen, politischen, aber auch im privaten Leben der österreichischen Gesellschaft. Dabei benutzt sie einen sarkastischen, provokanten Stil.
ZDF/BR/ARTE/dctp/CALA Filmpr3 / 4
Elfriede Jelinek schreibt gegen Missstände im öffentlichen, politischen, aber auch im privaten Leben der österreichischen Gesellschaft. Ihr literarischer Stil wird auch von ihr selbst zum Teil als obszön, blasphemisch, vulgär oder höhnisch beschrieben.
ZDF/BR/ARTE/ORF/CALA Filmpro4 / 4
Jelineks erste Gedichte wurden in Zeitschriften und kleinen Verlagen gedruckt. 1967 erschien ihr Gedichtband "Lisas Schatten". Der erste Roman, "bukolit" (1968), blieb allerdings bis 1979 unveröffentlicht.
Elfriede Jelinek - Die Sprache von der Leine lassen