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Mi, 07.10.
2245 – 0015

rbb

Mein Land will nicht verschwinden

Dokumentarfilm, Deutschland 2025

Der Film beleuchtet die Erfahrungen der Niedergangsphase der DDR und die Erwartungen der Gründergeneration. Im Zentrum stehen die Jahre 1989 und 1990. Goldstein konfrontiert persönliche Erinnerungen mit den öffentlichen und medialen Bildern des Ost- und Westfernsehens und legt so die Widersprüche der Geschichte offen: Lässt sich die DDR als "Diktatur" oder "Unrechtsstaat" hinlänglich beschreiben? War sie ein Versuch, Geschichte neu zu gestalten? Der Film fragt nach dem Handlungsspielraum des Einzelnen während dieser Umbruchphase und lädt die Zuschauerinnen und Zuschauern ein, eigene Erinnerungen und Gedanken einzubringen.

Personen

Von Andreas Goldstein

Hintergrund

Andreas Goldstein, 1964 in Ostberlin geboren, arbeitet als Autor, Regisseur und Produzent. Seine Dokumentar- und Spielfilme ("Der Funktionär", "Adam und Evelyn") setzen sich mit deutscher Geschichte, vor allem mit den Verwerfungen vor und nach der Wende auseinander. Aktuell bereitet er den Spielfilm "Der Regenwettermann" über die deutsche Besatzung in Polen 1941 vor.