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Sa, 03.10.
2330 – 0100

rbb

3 1/2 Stunden

TV-Drama, Deutschland 2020

München am 13. August 1961. Der Interzonenzug D-151 mit DDR-Bürgern als Reisegästen macht sich auf den Weg nach Ost-Berlin. Unterwegs spricht sich die Nachricht von einem Mauerbau wie ein Lauffeuer herum. Die überzeugte Kommunistin Marlis, Tochter eines hohen NVA-Offiziers, erkennt sofort, welche Auswirkungen dadurch auf ihre Ehe und die beiden Kinder drohen. Ihr Ehemann Gerd, ein regimekritischer Ingenieur, drängt auf das Bleiben in der BRD. Mit jedem Halt rückt die Entscheidung näher, ob die Familie zerbricht - oder zu welchem Preis sie zusammenbleiben kann. Auch die Band von Sängerin Carla, die von einem finanziell ernüchternden Gastspiel in den Osten zurückfährt, steht vor einer Zerreißprobe. Sie und zwei Musiker entscheiden sich für einen Neuanfang im Westen, trotz der Ungewissheit. Carlas große Liebe, der Bassist Sasha Goldberg, möchte jedoch nicht aussteigen - und das, obwohl er um das düstere Geheimnis weiß, das die Bandleaderin hinter sich lassen will. Unterdessen bereitet sich auf der Ostseite die junge Lokführerin Edith Salzmann darauf vor, wie gewohnt den Zug am letzten bundesrepublikanischen Halt zu übernehmen. Für sie ist es ein besonderer Arbeitstag, denn ein DEFA-Filmreporter soll über Edith als eine der ersten Frauen in diesem Beruf berichten. Doch auch bei ihr kommen nun Gedanken an eine Flucht in die Freiheit auf.

Personen

Besetzung Jeff Wilbusch Sasha Goldberg
Alli Neumann Carla Engel
Jan Krauter
Susanne Bormann
Martin Feifel Arthur Koch
Moritz Katzmair Andi Erler
Christa Hartmann
Hannah Schiller Sabine Schulz
Johannes Meister Peter Laschke
Karl Schaper Siggi Tremper
Anna Melchior
Peter Schneider Rudolf Hoffmann
Katrin Filzen Ingrid Born
Edith Salzmann
Vincent Redetzki Kurt Blockwitz
Uwe Kockisch Paul Fuchs
VP Ulrike
Frau Renner
Kolja Rashed
Klara Metten
Zacharias Bullien Hans Born
Regie Ed Herzog
Drehbuch Robert Krause, Beate Fraunholz
Kamera Ngo The Chau
Musik Stefan Will