Kirche und Religion
Nach der Zeit der Sedisvakanz übernimmt ein neuer Bischof offiziell das Bistum Eichstätt: Der bisherige Freiburger Weihbischof Christian Würtz wird am Erntedanksonntag, 4. Oktober, mit einem feierlichen Gottesdienst im Eichstätter Dom als 83. Bischof von Eichstätt in sein Amt eingeführt.
Das BR Fernsehen überträgt die Feier live ab 13.30 Uhr. Die Ernennungsurkunde des Papstes bringt dessen neuer Botschafter in Deutschland, der Apostolische Nuntius Erzbischof Hubertus van Megen, mit nach Eichstätt.
Zu dem Gottesdienst werden zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft sowie Gläubige aus der Diözese und darüber hinaus erwartet. Angekündigt hat sich unter anderen der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Fuldaer Bischof Michael Gerber. Die Einführung erfolgt durch den Bamberger Erzbischof Herwig Gössl. Er ist Metropolit der Kirchenprovinz Bamberg, zu der das Bistum Eichstätt gehört. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von der Eichstätter Dommusik mit Domkapellmeister Manfred Faig und Domorganist Martin Bernreuther.
Der 1971 in Karlsruhe geborene Christian Würtz studierte zunächst Rechtswissenschaften und war als Rechtsreferendar tätig. Während seines anschließenden Theologiestudiums in Freiburg und Würzburg promovierte er parallel im Kirchenrecht und wurde 2006 zum Priester geweiht. Es folgten Stationen als Pfarrer in Gengenbach und Diözesanrichter in Freiburg. 2018 wurde er Stadtdekan von Freiburg, Dompfarrer am Münster und Domkapitular, 2019 ernannte ihn Papst Franziskus zum Weihbischof. Im Erzbistum Freiburg war er unter anderem für die Priesterausbildung sowie als Bischofsvikar für Hochschulen verantwortlich.
| Kommentator | Monsigniore Erwin Albrecht | |
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