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Fr, 02.10.
1835 – 1920

arte

Tasmanien - Australiens grüne Insel

Land und Leute, Deutschland 2026

Tasmanien - Australiens grüne Insel - ist für Menschen, die Natur und Einsamkeit suchen, ein Traumziel. Auf einer Fläche so groß wie Irland leben etwas mehr als eine halbe Million Menschen, die meisten von ihnen in der quirligen Hauptstadt Hobart und in der Hafenstadt Launceston. Der Westen Tasmaniens ist fast unbewohnt. Hier wächst ein undurchdringlicher Regenwald - ein Naturparadies voller Farne und bis zu 100 Meter hohen Baumriesen. Die Dokumentation begleitet eine Reihe von Menschen, die sich dem Leben mit der - zum Teil ungezähmten - Natur stellen. Yoav Bar-Ness erforscht die Baumkronen von Urwaldriesen. Die zum Teil mehrere hundert Jahre alten Eukalyptusbäume bergen eine Vielzahl von noch unerforschten Insekten. Yoav hangelt sich an einem Kletterseil in die Baumkronen und sammelt auf einem Ast in 30 Metern Höhe Bodenproben. Sarah Woodruff lenkt einen schweren Viehtransporter über die kurvigen Straßen des Tasmanischen Hinterlands. Ihre Ladung: Bis zu 400 Schafe. Die junge Frau wurde vom Fleck weg für diesen schwierigen Job engagiert. Ihre Qualifikation: Sie verliert nie die Ruhe, wenn es darum geht, die störrischen Tiere von der Weide auf ihren Lkw zu treiben. Giftschlangen in Häusern und Gärten sind in Tasmanien ein verbreitetes Problem. Freiwillige fangen die Reptilien ein und setzen sie in der Natur wieder aus. Sally Wilson war eine von ihnen - bis sie selbst von einer Tigerotter gebissen wurde. Der Film begleitet Wilson dabei, wie sie ihre Angst überwindet - indem sie erneut versucht, eine Giftschlange zu fangen.

Personen

Regie Manfred Uhlig, Ulf Thomas