TV-Politfilm, Deutschland 2014
Die Besetzung der SPIEGEL-Redaktion am 26.10.1962 war ein Kampf um Demokratie und Ethik in Politik und Wirtschaft. Wegen eines kritischen Artikels waren unter maßgeblicher Veranlassung von Verteidigungsminister Franz Josef Strauß Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein und Chefredakteur Conrad Ahlers wegen "Landesverrates" verhaftet und die Redaktionsräume des Magazins besetzt und durchsucht worden. "Die Spiegel-Affäre" vom Oktober 1962 ist ein Politthriller auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Die Welt stand mit der Kubakrise am Rand eines Atomkrieges, in dessen strategischem Zentrum Deutschland gelegen hätte. Vor diesem bedrohlichen Hintergrund fechten zwei außergewöhnliche Alpha-Männer eine beinahe archaisch anmutende Fehde aus: der Verteidigungsminister Franz Josef Strauß und der "Spiegel"-Gründer und Herausgeber Rudolf Augstein. "Die Spiegel-Affäre" ist nicht nur ein Film über einen Meilenstein in der Demokratisierung der jungen Bundesrepublik, sondern vor allem über Pressefreiheit sowie über Moral und Ethik in Politik und Wirtschaft: Vor dem Hintergrund von NSA, Whistleblowern und Wikileaks ist diese Geschichte von damals eine von heute.
| Besetzung | Sebastian Rudolph | Rudolf Augstein |
| Francis Fulton-Smith | ||
| David Rott | Conrad Ahlers | |
| Hans Detlev Becker | ||
| Franz Dinda | Claus Jacobi | |
| Josef Augstein | ||
| Regie | Roland Suso Richter | |
| Drehbuch | Johannes W. Betz | |
| Kamera | Clemens Messow | |
| Musik | Matthias Klein | |