Das Erste
Schicksalsmomente der Republik
Wie ein Gericht das Land verändert hat
Dokumentation, Deutschland 2026
Meinungsfreiheit, Kopftuchverbot, Corona-Maßnahmen - was Karlsruhe entscheidet, prägt das Land. Seit 75 Jahren wacht das Bundesverfassungsgericht über das Grundgesetz und verhandelt, was die Deutschen bewegt. "Wie wir wurden, wer wir sind?": Die Dokumentation ist unterwegs in Deutschland, fängt aktuelle Debatten ein und zeigt, wie das Gericht das Zusammenleben immer wieder verändert hat.
Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Abtreibung, Kopftuchverbot, Corona-Maßnahmen: Seit 75 Jahren schreibt das Bundesverfassungsgericht Geschichte. Karlsruhe hat das letzte Wort: Wenn es um das Grundgesetz geht, die Grundrechte - die "Verfasst-heit" des Landes. Als Hüter des Grundgesetzes vermisst das Gericht die Regeln des Zusammenlebens immer wieder neu - ist Schiedsrichter, der pfeift, wenn gefoult wird. "Wie wir wurden, wer wir sind?": Die Dokumentation reist durch Deutschland. Dabei blickt sie auf wegweisende Entscheidungen des Gerichts. Wie prägen sie das Land und die Gesellschaft bis heute, ganz aktuell? Zu Wort kommen u. a. die ehemalige Richterin des Bundesverfassungsgerichts Susanne Baer, der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière, die Bürgerrechtlerin und Politikerin Marianne Birthler, ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam sowie der Journalist und Publizist Deniz Yücel.
Weitere Ausstrahlungstermine
Personen
SWR1 / 5
Susanne Baer war zwölf Jahre lang Richterin am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. In der Doku gibt sie Einblicke hinter die Kulissen und ordnet die wichtigsten Urteile ein.
SWR2 / 5
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Am 28. September feiert das Gericht sein 75-jähriges Jubiläum.
SWR3 / 5
Kurz vor der Verhandlung oder dem Urteil am Bundesverfassungsgericht. Die Richterinnen und Richter stellen sich geordnet auf, bevor es um Punkt 10 Uhr in den Gerichtsssaal geht.
SWR4 / 5
1998 versagte das Land Baden-Württemberg der angehenden Lehrerin Fereshta Ludin den Schuldienst mit Kopftuch. Dagegen wehrt sie sich vor dem Bundesverfassungsgericht.
SWR5 / 5
1983 vor dem Bundesverfassungsgericht: Gisela Wild (l.) und Maja Stadler-Euler sind Vorkämpferinnen gegen die umstrittene Volkszählung, bei der die Menschen viele Daten offenlegen sollten.
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