NDR
Mein Wald - Fünf Jahre zwischen Mythos und Holz
Dokumentation
Wie rettet man einen sterbenden Wald? Diese Frage stellt sich die junge Försterin Jennifer Kruspe beinahe jeden Tag. Über fünf Jahre hinweg begleitet der Dokumentarfilm sie bei dem Versuch, ihr Revier, die Hörselberge im Thüringer Wald, fit gegen Trockenheit, Hitze, Stürme, Brände und Schädlinge zu machen.
Denn nur ein gesunder Wald liefert den begehrten Rohstoff Holz. In einem der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Waldgebiete Deutschlands entfaltet sich dabei ein vielschichtiges Drama: das Ringen zwischen Gemeinden, Pächtern, Jägern und Försterin: ein Abbild deutscher Wirklichkeit im Kleinen.
Der Wald ist längst zum Symbol unserer Zeit geworden: für Verlust und Verletzlichkeit, aber auch für Hoffnung, Erholung und Achtsamkeit. "Mein Wald - Fünf Jahre zwischen Mythos und Holz" zeigt, wie der Wald stirbt und wie viel Kraft es kostet, damit neues Leben heranwächst.
Weitere Ausstrahlungstermine
Personen
MDR/Silvia Palmigiano1 / 6
Die Hörselberge in Thüringen bieten Ausblick, sind Erholungsgebiet und Arbeitsort.
MDR/Ole Sieg2 / 6
Die Reviere verändern sich, weil das Klima sich verändert. Fichten und Eschen verschwinden zunehmend.
MDR/Silvia Palmigiano3 / 6
Die Hörselberge in Thüringen bieten Ausblick, sind Erholungsgebiet und Arbeitsort.
MDR/Ole Sieg4 / 6
Es wird wärmer und trockener und trotzdem muss der Wald Holz liefern
MDR/Ole Sieg5 / 6
Holz als Rohstoff. Noch in Mengen vorhanden, wird Holz bald auch in Deutschland knapper und teurer.
MDR/Ole Sieg6 / 6
Als Försterin muss Jennifer Kruspe einen Wald schaffen, der Erholung bietet, CO2 aus der Atmosphäre filtert und dazu Holz liefert.
Mein Wald - Fünf Jahre zwischen Mythos und Holz