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Mi, 23.09.
2015 – 2200

arte

Eine ganz private Affäre

Thriller, Frankreich 2002

Der alleinstehende Privatdetektiv François Manéri ermittelt im Fall der verschwundenen Studentin Rachel Siprien. Da die junge Frau seit sechs Monaten unauffindbar ist, hat die Polizei den Fall bereits aufgegeben. François ist einverstanden, sich im Auftrag von Rachels Mutter eine Woche lang der Suche zu widmen - mehr nicht. Die Befragung von Rachels Stiefvater, der Nachbarn und des Ex-Freundes zeichnen das Bild einer geheimnisvollen und unberechenbaren jungen Frau. Die offenbar zwischen zwei Welten pendelte: jener ihres wohlhabenden Elternhauses und dem düsteren Milieu eines Swingerclubs. François verstrickt sich bald in ein Netz gefährlicher Bekanntschaften, wozu auch seine verheiratete Geliebte gehört. Die Auffindung von Rachels Leiche löst neue Fragen aus, und François sieht sich vor die Wahl gestellt: aufgeben oder weiterforschen ... Eine Schlüsselfigur könnte Rachels beste Freundin Clarisse sein, mit der François eine sexuelle Beziehung eingeht. Guillaume Niclouxs Thriller baut die Spannung langsam auf und zieht den Zuschauer in ein Rätselspiel um Lust und Macht. "Eine ganz private Affäre" ist der erste einer Reihe französischer Kriminalfilme von Guillaume Nicloux, die alle düster und atmosphärisch sind. Zu nennen sind "Im Schatten der Wälder" (2003) und "Le Concile de Pierre" (2006). Komödien-Darsteller Thierry Lhermitte erscheint hier in einer seltenen Rolle: sehr schroff und wortkarg als privater Ermittler. Noch vor ihrem internationalen Durchbruch ist Marion Cotillard in der Rolle der Clarisse zu sehen.

Originaltitel: Une affaire privée

Personen

Besetzung Thierry Lhermitte
Rachel Siprien Marion Cotillard
Clarisse Entoven Marion Cotillard
Samuel Le Bihan Vincent Walt
Madame Siprien
Jeanne Balibar Sylvie
Clovis Cornillac Freddy
Consuelo De Haviland
Niels Arestrup Rachels Vater
Bruno Todeschini Franck Tanner
Regie Guillaume Nicloux
Drehbuch Guillaume Nicloux
Kamera Olivier Cocaul
Musik
Produzent ,
Andere Personen Schnitt: Guy Lecorne