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Mi, 23.09.
1750 – 1835

arte

Italiens unbekannter Norden
Das Ossolatal

Land und Leute, Italien 2025

In der Region Piemont erstreckt sich das Ossolatal vom westlichen Ufer des Lago Maggiore bis an die Grenze zur Schweiz. Seit jeher bildet es mit dem Simplonpass eine wichtige Verbindung zwischen Norditalien und der Schweiz. Hier hat die Kraft des Wassers das Gestein in besonderer Weise geformt und spektakuläre Landschaften entstehen lassen - von den Schluchten von Uriezzo bis zum 143 Meter hohen Toce-Wasserfall. Schon seit Jahrhunderten hat der Mensch die Reichtümer dieses Landes genutzt: Der rosafarbene Marmor aus den Candoglia-Steinbrüchen diente für den Bau des Mailänder Doms. Im Anzasca-Tal wurde bis zu Beginn der 1960er Jahre nach Gold gegraben. Doch der wahre Reichtum des Ossolatals ist das Wasser: Es kommt von den alpinen Gletschern des Monte Rosa, wird in den mächtigen Staudämmen von Sabbione und Morasco gesammelt und speist von dort den Toce. Sein Wasser stürzt vom imposanten Toce-Wasserfall, durchfließt das ganze Tal und mündet schließlich in die blaue Weite des Lago Maggiore. Entlang des Toce und seiner Zuflüsse ist eine bemerkenswerte Vielfalt an Landschaften, Schauplätzen und Geschichten zu entdecken. Eine Reise, die die tiefe Verbundenheit von Mensch und Gebirge erlebbar macht.

Personen

Regie Filippo Corbetta