Familie und Erziehung
Die 18-jährige Lotta und ihre Familie leben im Ausnahmezustand: Lotta hat ME/CFS. Sie liegt seit zwei Jahren in einem stockdunklen Zimmer - Licht, Lärm, Berührungen, alles ist ihr zu viel. Sie kann nicht aufstehen, nicht lesen, vor Kraftlosigkeit oft auch nicht sprechen. Die Familie kümmert sich um sie, vor allem ihre Mutter Julischka. Wenn Lotta im Bett klingelt, ist sie da, rund um die Uhr. Längst hat sie sich mit anderen Müttern vernetzt. Denn Lotta ist kein Einzelfall. Betroffene erhalten oft falsche Diagnosen, Symptome werden auf die Psyche geschoben, ärztliche Hilfe gibt es kaum. Zu zwei Drittel sind es Frauen, die an ME/CFS erkranken.
Wann gibt es endlich eine bessere medizinische Versorgung? Und Hoffnung für Lotta und die vielen anderen?